Bahnrad-WM in Shanghai: Friedrich zurück im Angriffsmodus - aber Hinze fehlt
2024 nimmt sie sich eine WM-Pause, 2025 geht die achtmalige Weltmeisterin leer aus.
In Shanghai will Friedrich zurück aufs Podium.
Dafür hat sie Veränderungen vorgenommen.
Die Trainingsfahrten durch die engen Gassen von Shanghai sind noch etwas ungewöhnlich, trotzdem ist die Vorfreude bei Lea Sophie Friedrich auf die WM groß. „Ich würde schon gerne aufs Podium.
Im Training bin ich neue persönliche Bestleistung gefahren.
Ich bin ungefähr auf dem gleichen Niveau wie bei Olympia“, sagte die zweimalige Medaillengewinnerin von Paris vor den am Mittwoch beginnenden Bahnrad-Titelkämpfen in der chinesischen Metropole der Deutschen Presse-Agentur.
Acht WM-Titel stehen bei Friedrich schon in der Erfolgsbilanz, aus deutscher Sicht hat nur Kristina Vogel (11) mehr geholt.
In den vergangenen beiden Jahren ist aber keiner mehr hinzugekommen.
2024 legte die 26-Jährige nach Olympia eine WM-Pause ein, im vergangenen Jahr ging sie in Kolumbien leer aus.
Rückkehr in die Heimat Seitdem hat sich einiges verändert im Leben der Sprinterin.
Mit ihrer Trainingsgruppe, darunter Sprintkollegin Pauline Grabosch und Trainer Bill Huck, ist sie von Cottbus nach Schwerin in die Heimat gewechselt. „Ich habe mich in Cottbus schon mehrere Jahre nicht so wohlgefühlt, weil ich immer sehr viel von meiner Heimat weg war.
Es hat mir einfach gefehlt, bei meiner Familie zu sein.
Jetzt kann ich zum Beispiel in der Woche spontan zu meiner Oma fahren“, erklärt die Dassowerin.
Es ist ein Wechsel mit Hindernissen, denn die Fertigstellung der Bahn in Schwerin verzögert sich.
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