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„Lebensbedingungen verbessern“: Göttingen will Wohnblock abreißen und neu bauen

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„Lebensbedingungen verbessern“: Göttingen will Wohnblock abreißen und neu bauen

In einem Wohnblock im Göttinger Westen herrschen seit Jahren schlechte Wohnbedingungen.

Zur Verbesserung der Situation wählt die Stadt einen ungewöhnlichen Weg.

Nach der kompletten Übernahme eines heruntergekommenen Wohnblocks plant die Stadt Göttingen den Abriss des Gebäudes.

Anschließend soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft SWB am Hagenweg 20 einen Neubau mit überwiegend Sozialwohnungen errichten, wie die Stadt mitteilte.

Gegen eine Sanierung sprechen demnach die im Vergleich schlechteren Förderbedingungen.

Der Stadtrat muss den Plänen noch zustimmen.

Nach früheren Angaben der Stadt herrschten in dem 165-Wohnungen-Gebäude teils unmenschliche Wohn- und Lebensbedingungen .

Rund 4.000 Quadratmeter Wohnfläche gibt es in dem Block.

Nach und nach hatte die Verwaltung die Wohnungen aufgekauft und anschließend nicht neu vermietet.

Der Ankauf kostete der klammen Stadt insgesamt rund 1,9 Millionen Euro. „Der Hagenweg 20 hat Göttingen lange beschäftigt.

Er ist ein abschreckendes Beispiel für ausschließlich am Profit orientierte Vermieter, die jahrelang Höchstmieten kassieren, aber nie reinvestieren“, sagte Göttingens scheidende Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD).

Jetzt seien die Weichen für einen echten Neuanfang gestellt - möglicherweise auch unter einer neuen Adresse.

Weil die bisherige Anschrift durch die mediale Berichterstattung belastet sei, solle geprüft werden, ob die Adresse geändert werden könne.

Weiterer Gebäudekomplex macht Schlagzeilen Das Gebäude ist nicht der einzige heruntergekommene Wohnblock in Göttingen.

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