Online-Abstimmung: „Ragebait“ ist Jugendwort des Jahres
„Ragebait“ ist zum Jugendwort des Jahres 2026 gewählt worden.
Wofür der Begriff steht und welche Wörter auf den Plätzen zwei und drei landeten.
Es geht darum, Empörung auszulösen und Aufmerksamkeit zu generieren - vor allem online, aber manchmal auch offline.
Der Begriff „Ragebait“ ist zum Jugendwort des Jahres 2026 gewählt worden.
Er landete bei der Abstimmung im Internet auf dem ersten Platz, wie der Verlag Pons Langenscheidt mitteilte - vor „Peak“ und „Crashout“.
In der Endrunde standen nur die drei Begriffe.
Laut den Angaben hatten sich rund eine Million Jugendliche an dem Voting beteiligt.
Die Ergebnisse im Überblick: Sieger „Ragebait“ kam auf 36,5 Prozent der Stimmen. „Peak“ meint das Beste vom Besten - also eine 10 von 10 - und landete mit 33,8 Prozent auf Platz 2.
Beispiel: „Das Konzert war echt Peak.“ Einen „Crashout“ hat, wer vollkommen die Fassung verliert.
Der Begriff, der sowohl ernsthaft als auch ironisch verwendet werden kann, kam auf 29,7 Prozent.
Beispiel: „Wenn mein Akku ausgeht, gehe ich Crashout.“ Aber was genau ist mit „Ragebait“ gemeint? Wer „Clickbait“ kennt, der kann sich auch „Ragebait“ gut erklären.
Denn gemeint sind Inhalte in sozialen Medien, die absichtlich triggern sollen.
Etwa mit provokanten Thesen, Falschbehauptungen oder wilden Meinungen soll versucht werden, Wut auszulösen.
Das wird bekanntlich vom Algorithmus belohnt und bringt Kommentare, Likes und Reichweite.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.