Legendäre TV-Serie: 40 Jahre „Kir Royal“ – Der Kult um Münchens Schickeria
Champagner, Skandale und schräge Typen: Warum Helmut Dietls „Kir Royal“ auch nach 40 Jahren noch sehenswert ist.
Schick, schicker, Schickeria.
In den 1980er Jahren war München die Hochburg der Bussi-Bussi-Gesellschaft.
Der unnachahmliche Chronist dieses Phänomens: der Filmemacher Helmut Dietl.
In seiner Serie „Kir Royal“ setzte er dem illustren Treiben der Schönen und Reichen in München ein Denkmal.
Die erste Folge lief am 22.
September 1986 im Ersten und wurde zum Kult.
40 Jahre später ist die bissige Gesellschaftssatire immer noch zu sehen, in der ARD Mediathek.
Lohnt sich das Einschalten der sechs Folgen heute noch? Worum geht es? Noch mal zur Auffrischung: Der Klatschreporter Baby Schimmerlos und der Fotograf Herbie Fried ziehen für die „Münchner Allgemeine Tageszeitung“ durchs Münchner Luxus-Nachtleben, auf der Jagd nach heißen Storys.
Liebe, Betrug, Scheitern, Sex, Erfolg - Hauptsache schlagzeilenträchtig.
Und wen sie mit Foto in die Zeitung heben, der kommt groß raus. „Wer drin ist, ist in“, so die Devise von Schimmerlos.
Und: „Wer rein kommt, bestimm' ich, und sonst keiner!“ Klar, dass die beiden umschwärmt und belagert werden von allen, die sich auch wichtig fühlen wollen im Kosmos der „A dabeis“, von denen, die „auch dabei“ sein wollen - koste es, was es wolle.
Welche Stars spielen mit? Sehr viele - und sie sind ausnahmslos großartig, bis hin zu kleinsten Rollen.
Allen voran natürlich der Dramatiker und Schauspieler Franz Xaver Kroetz.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.