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Nach mehreren Vorfällen: Schleswig-Holstein verstärkt Schutz kritischer Infrastruktur

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Nach mehreren Vorfällen: Schleswig-Holstein verstärkt Schutz kritischer Infrastruktur

Nach Vorfällen in anderen Bundesländern reagiert Schleswig-Holstein: Die Landespolizei verstärkt den Schutz sensibler Infrastruktur.

Auch die Drohnenabwehr wird gestärkt.

Nach den Sabotage- und Anschlagsversuchen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen hat die Landespolizei Schleswig-Holstein ihre Streifen an den sensiblen Punkten der kritischen Infrastruktur verstärkt.

Dies bestätigte Innenministerin Magdalena Finke.

Zudem sei Kontakt mit den Betreibern aufgenommen worden. „Es erfolgt eine intensive Betrachtung des Umfeldes dieser kritischen Infrastrukturen nach Auffälligkeiten“, sagte die CDU-Politikerin.

Derzeit lägen keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung vor. „Zudem hat die Landespolizei frühzeitig alle Polizeidienststellen hinsichtlich typischer Auffälligkeiten im Kontext mit Spionage und Sabotage sensibilisiert“, führte Finke aus.

Jeder Vorfall an kritischer Infrastruktur werde geprüft und bei Bedarf mit dem Verfassungsschutz abgestimmt.

Sabotage- und Anschlagsversuche in mehreren Ländern So war Anfang August auf einer Piste des Flughafens Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden.

Ein mutmaßlich zweites Flugobjekt kollidierte mit einem Frachtflugzeug, das daraufhin mit leichten Beschädigungen in Hannover landete.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt.

Die Bundesregierung macht inzwischen Russland für den Angriff verantwortlich.

Zudem wurden Anfang September an einem Umspannwerk unweit des Kraftwerks Jänschwalde in Brandenburg Sprengvorrichtungen und Pyrotechnik gefunden.

Parallel wird auch bei Köln ermittelt: An einem Umspannwerk in Bergheim wurden Abschussvorrichtungen und Pyrotechnik gefunden.

Die Ermittler gehen von verfassungsfeindlicher Sabotage aus.

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