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Kein Dienstwagen-Angebot: AfD-Landtagspräsident rügt BMW wegen Rückzug von Leasing

Stern ·
Kein Dienstwagen-Angebot: AfD-Landtagspräsident rügt BMW wegen Rückzug von Leasing

Anfang der Woche ist mit Tobias Rausch erstmals ein Landtagspräsident von der AfD gewählt worden.

Der ranghöchste Politiker des Landes muss sich allerdings einen neuen Anbieter für ein Auto suchen.

Mit scharfer Kritik hat Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Tobias Rausch ( AfD ) auf den Rückzug des Leasingangebots von BMW für einen Dienstwagen reagiert.

Er habe mit großer Verwunderung und persönlicher Enttäuschung zur Kenntnis genommen, dass die BMW AG ihr bereits unterbreitetes Leasingangebot zurückgezogen habe, schrieb Rausch in einem offenen Brief an den Vorstand des Autobauers. „Soll künftig die politische Überzeugung eines Menschen darüber entscheiden, ob ein deutsches Unternehmen mit ihm Geschäftsbeziehungen unterhält?“, fragt Rausch in dem Schreiben.

Rausch : Angebot wurde wenige Stunden nach Wahl zurückgezogen Nach dpa-Informationen wurde das Angebot für eine Verlängerung des Leasingvertrages für das Fahrzeug zurückgezogen, das dem Landtagspräsidenten persönlich zugeordnet ist.

Zuerst hatte „Die Zeit“ darüber berichtet.

Nach Angaben Rauschs wurde das Angebot nur wenige Stunden nach seiner Wahl zum Landtagspräsidenten zurückgezogen.

Bislang sei dafür keine nachvollziehbare Begründung öffentlich geworden, kritisierte der 35-Jährige.

Wenn die Entscheidung in unmittelbarem Zusammenhang zu seiner AfD-Mitgliedschaft stehe, sei dies fragwürdig.

Die AfD ist in Sachsen-Anhalt vom Landesverfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.

Die Dienstwagenflotte von Landesregierung und Landtag umfasst mehrere Fahrzeuge, die meisten von BMW .

In der Regel sind die Dienstwagen nicht persönlich zugeordnet und werden von mehreren Politikern und Beamten gemeinsam genutzt.

AfD-Politiker mit Appell an BMW-Händler Einige wenige, darunter das Auto des Landtagspräsidenten, sind jedoch persönlich zugeordnet.

Der Vertrag für das Landtagspräsidenten-Auto wäre im November ausgelaufen.

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