„Weißer Hai“: Fünf Mythen über Weiße Haie im Faktencheck
Seit Steven Spielbergs „Weißem Hai“ von 1975 sorgen Rückenflossen, die aus dem Wasser ragen, für Gänsehaut.
Zu Unrecht.
Wir räumen mit fünf Mythen über den Weißen Hai auf.
Mythos Nr.
1: Weiße Haie machen Jagd auf Menschen Faktencheck : Stark übertrieben.
Spätestens, seit der Blockbuster „Der Weiße Hai“ (englisch „Jaws“) 1975 in die Kinos kam, ist der Ruf des größten fleischfressenden Hais ruiniert.
Völlig zu Unrecht.
Wie der Shark Attack Report verzeichnet, gab es 2024 gerade einmal 47 unprovozierte Verletzungen – durch alle Hai-Arten zusammengenommen.
Tödlich waren nur vier Attacken.
Auch wenn das aufgerissene Maul von Weißen Haien Furcht einflößt: Durch das Gift völlig unscheinbarer Quallen sterben jedes Jahr mehr Menschen als bei Hai-Angriffen.
Der Grund: Menschen gehören einfach nicht zum Beutespektrum der Weißen Haie; die meisten Angriffe geschehen aus Neugier oder aus Versehen.
Haie sind, ganz im Gegenteil, wehrlose Opfer des Menschen: Schätzungen zufolge werden jedes Jahr 100 Millionen Haie von Menschen getötet.
Als Beifang, wegen ihrer Flossen oder ihrer nährstoffreichen Leber.
Der Weiße Hai ist deswegen auf der Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft.
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