100.000 Dollar! „Darling, bitte ...“ - Geldskandal um Trump-Botschafterin
Washington/Athen – Es explodiert ein neuer Skandal im Trump-Umfeld! Im Zentrum: Kimberly Guilfoyle (57), Ex-Verlobte von Trump-Sohn Don Jr. (48) und derzeit US-Botschafterin in Griechenland. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ soll Guilfoyle den Trump-Spender Eric Deters um die Zahlung von 100.000 Dollar auf ihr American-Express-Konto gebeten haben. In einer verschlüsselten Signal-Nachricht soll sie geschrieben haben, dass die Überweisung „nirgendwo auftauchen“ werde. „Honey, please“, schrieb sie. Darling, bitte! Sie wollte die Sache offenbar noch „heute erledigen“.
Die Vorfälle sollen sich kurz vor der Anhörung der Trump-Jr.-Ex für ihren Botschafterposten im Juli 2025 ereignet haben. Laut dem Bericht wandte sich Deters , ein mehrfach erfolgloser republikanischer Kandidat aus Kentucky, wegen Steuer- und Rechtsproblemen an die einflussreiche Bekannte. Der frühere „Fox News“-Star soll ihm Zugang zu hochrangigen Vertretern der Trump-Regierung verschafft und sogar einen Brief an den Chef der Steuerbehörde IRS verfasst haben. Deters habe zunächst bis zu eine Million Dollar für ihre „Dienste“ in Aussicht gestellt. Letztendlich kam keine Zahlung zustande.
Die Demokraten fordern prompt Ermittlungen. Außenminister Marco Rubio (55), Guilfoyles Chef, wollte sich zunächst nicht detailliert äußern. Politisch besonders heikel: Guilfoyle soll Geld gefordert und gleichzeitig politisch geholfen haben. Ein klassisches „Geld gegen politischen Zugang“-Geschäft? Vizepräsident JD Vance (42) sagte in einer ersten Reaktion, dass er die Situation „nicht gut“ finde.
Guilfoyle landete auf Trumps Botschafterliste, nachdem ihre Beziehung mit Don Jr. zerbrochen war. Don Jr. hatte mit Palm-Beach-Socialite Bettina Anderson (39) eine neue Liebe gefunden. Seit ihrem Amtsantritt in Athen folgten Kontroversen in Serie! Bei einem Dinner schlug sie einmal den Sturz der rumänischen Regierung vor: „Das können wir mit jedem Land machen“, sagte sie. Dem Lobbyisten Christos Marafatsos verschaffte die ausgebildete Anwältin, die früher mit Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom (59) verheiratet war, Zugang zu hochrangigen diplomatischen Treffen. Einige Demokraten hatten bereits vor der „Amex“-Affäre ihre Abberufung gefordert.
Neben ihrer Beziehung zu Don Jr. war Guilfoyle lange Teil von Trumps politischer Karriere. 2016 wurde sie als mögliche erste Sprecherin des Weißen Hauses gehandelt, 2020 half sie in jenem Team mit, das Trumps behaupteten Wahlsieg gegen den Demokraten Joe Biden (83) beweisen wollte. 2024 sprach sie auf der Republikaner-Convention für Trump. Die Kernfrage: Bleibt das Trump-Lager jetzt loyal?
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