Serienschöpfer Taylor Sheridan: Hat er die „Yellowstone"-Idee dreist geklaut?
Eine Autorin verklagt Taylor Sheridan: „Yellowstone“ soll zentrale Elemente aus ihrem 2016 abgelehnten Pitch übernommen haben.
Ist das alles nur geklaut, und gestohlen, nur gezogen, und geraubt? Was die Prinzen schon 1993 besangen, ist für den US-amerikanischen Drehbuchautor, Regisseur und Schöpfer des „Yellowstone"-Imperiums, Taylor Sheridan (56), gerade bittere Gegenwart.
Die Autorin Lauren J.
Salkin wirft Taylor Sheridan vor, den Stoff für das Erfolgsformat aus einem Exposé übernommen zu haben, das sie ihm 2016 vorgelegt hatte.
Eine entsprechende Klage reichte sie am Freitag ein, wie das US-Branchenblatt „Variety“ berichtet , dem die Unterlagen vorliegen.
Als Beklagte führt Salkin neben Sheridan auch 101 Studios, Paramount und die Managementagentur Elevate Entertainment auf.
Auf ihre Absage folgte die „Yellowstone"-Bestellung Nach eigener Darstellung hatte Salkin 2016 ihr Western-Drama „Sovereign Nation“ bei Elevate Entertainment eingereicht, der Managementagentur von Sheridan.
Die Absage fiel knapp aus: Taylor bedanke sich für das Interesse, stehe für Fernsehprojekte jedoch leider nicht zur Verfügung.
Genau daran setzt die Klage an.
Sheridan sei sehr wohl verfügbar gewesen, heißt es in der Klageschrift.
Stattdessen habe er gemeinsam mit anderen Salkins urheberrechtlich geschützte Arbeiten genutzt, um „Yellowstone“ zu entwickeln.
Nur wenige Monate nach der Absage an Salkin habe Paramount die Serie bestellt.
Am 20.
Juni 2018 lief die erste Folge im Paramount Network.
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