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Und was folgt auf Trumps "wirtschaftlichen D-Day"?

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Und was folgt auf Trumps "wirtschaftlichen D-Day"?

Trump droht Iran mit neuen Wirtschaftssanktionen. Zum Einlenken brächten sie das Regime in Teheran wohl kaum, meinen Experten - und sehen einen Präsidenten auf Kurssuche.

Wenn es nach Donald Trump geht, wiederholt sich der D-Day - nur diesmal ganz woanders und mit anderen Waffen. Alle "Alliierten" sollten den USA in einem kommenden Wirtschaftskrieg beistehen, so Trump in einem Online-Post:

Der US-Präsident will all jene Länder sanktionieren, die weiter mit Iran Geschäfte betreiben. Welche Staaten das seien, ließ Trump in seiner Ankündigung offen. Doch es sei klar, wer gemeint sei, erklärt Iran-Expertin Barbara Slavin: China .

Die Volksrepublik gehört zu Irans größten Wirtschaftspartnern und kauft vor allem Öl vom Persischen Golf. Rund 90 Prozent der iranischen Öl-Exporte gehen nach China - so die Analyse einer Kommission des US-Kongresses.

Die USA werfen China immer wieder vor, bestehende US-Sanktionen gegen Iran durch Verschleierung zu umgehen. Auch auf Trumps jüngste Ankündigung reagierte die Volksrepublik mit Kritik: "Sanktionen und Druck werden das Problem nicht lösen", erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums laut der Nachrichtenagentur Reuters.

China lasse sich nicht von Trumps Drohungen beeinflussen, meint Politikwissenschaftler Mehrzad Boroujerdi von der Missouri University of Science and Technology. Ganz anders sehe es bei Irans Handelspartnern in Dubai aus: Sie pochten auf eine gute Beziehung zum Weißen Haus.

Die Vereinigten Arabischen Emirate setzten bereits vor Trumps Ankündigung den Handel mit Iran aus. Das Land grenzt am Persischen Golf an Iran und machte noch vor dem Krieg rund 30 Prozent der iranischen Importe aus. Als Grund für den Handelsstopp nannte das Außenministerium einen mutmaßlichen Raketenangriff aus Iran in der Nacht zuvor.

Und Iran selbst? Das Regime reagierte auf Trumps Drohungen ebenso mit einem Post. Der "US-amerikanische Wirtschaftsterrorismus" gefährde die Weltwirtschaft, so der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Der Minister warf Trump vor, von seinen heimischen Problemen ablenken zu wollen. "Sie glauben, dass die Zeit auf ihrer Seite ist", so Politikwissenschaftler Boroujerdi.

Tatsächlich scheint es für den US-Präsidenten in dem Konflikt kein Vor- und Zurück zu geben. Trump steht für seinen Krieg mit Iran massiv unter Kritik, und das nur wenige Monate vor den wichtigen Kongresswahlen im Herbst. Mit wirtschaftlichem Druck wolle Trump nun Stärke demonstrieren - und gleichzeitig die unbeliebten Angriffe herunterfahren, vermutet Boroujerdi.

Unklar bleibt bei alldem, wie stark Trump der iranischen Wirtschaft tatsächlich schaden kann. Teheran gilt als erprobt darin, mit Sanktionen aus den USA umzugehen. Das Regime behalte wichtige Ressourcen für sich und die eigenen Leute, erklärt Expertin Barbara Slavin. Wirklich treffen würden neue Sanktionen vor allem die gewöhnlichen Iraner.

Trump ließ bislang offen, welche konkreten Konsequenzen denen drohten, die weiterhin mit Iran handelten. Am Montag will US-Finanzminister Scott Bessent weitere Details bekanntgeben.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zdf.de — der Inhalt gehört ZDFheute.

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