Getränkehersteller: Stadt stellt Weichen: Red Bull treibt Dosenwerk-Pläne voran
Eine Gerichtsentscheidung hat den Bau einer Dosenfabrik von Red Bull in Brandenburg zunächst ausgebremst.
Nun ist eine Entscheidung zu einem neuen Bebauungsplan gefallen.
Die Getränkehersteller Red Bull und Rauch können ihre Pläne für ein neues Dosenwerk im brandenburgischen Baruth/Mark südlich von Berlin vorantreiben.
Die Stadtverordneten stimmten am Donnerstagabend für einen neuen Bebauungsplan.
Zwölf Vertreter waren dafür, es gab zwei Nein-Stimmen und eine Enthaltung.
Produktion von Milliarden an Dosen geplant Das Projekt hat sich verzögert, weil das Oberverwaltungsgericht Berlin -Brandenburg den bisherigen Bebauungsplan aus formellem Grund gekippt hatte.
Bei der Entscheidung ging es um Vorgaben zur Lärmbegrenzung.
Gegen die Erweiterung der Getränkeherstellung gibt es vor allem aufgrund des Wasserverbrauchs weiterhin Protest.
Voraussichtlich sollen laut Unternehmen rund 3,3 Milliarden Dosen pro Jahr für die Energydrinks im neuen Werk produziert werden.
Unternehmen: Planungssicherheit geschaffen „Der neue Bebauungsplan schafft Planungssicherheit für die Weiterentwicklung des Produktionscampus“, sagte Projektkoordinator Björn Hofbauer. „Das Ziel ist es, den Standort neben der bestehenden Getränkeproduktion um ein Dosenwerk, ein Logistikzentrum und eine neue kommunale Kläranlage zu erweitern.
Das reduziert Lkw-Transporte und optimiert den Wasserverbrauch.“ Steht der Zeitplan? Noch im vierten Quartal dieses Jahres sollten die Arbeiten für das neue Werk beginnen, hatte Projektkoordinator Hofbauer im Juli gesagt.
Der Betrieb soll 2028 starten.
Eine Genehmigung der Behörden für das Dosenwerk steht aber noch aus.
Das Landesumweltamt ist unter anderem noch mit einem geänderten Antrag befasst.
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