Soziales: Keine Nachwuchssorgen bei Freiwilligendiensten
Ob Pflege, Kita oder Umweltschutz: Junge Menschen nutzen den Freiwilligendienst als Orientierungsphase.
Die Diakonie fordert eine verlässliche Finanzierung.
Das Interesse am Freiwilligendienst in Sachsen ist ungebrochen.
Gerade in den Großstädten könnten nicht alle Anfragen vermittelt werden, sagte Maria Hille, Sprecherin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Sachsen.
Es gebe keine Nachwuchssorgen, eher schon Probleme bei den Einsatzstellen.
So sei gerade bei Kindertagesstätten wegen rückläufiger Kinderzahlen eine gewisse Zurückhaltung zu spüren.
An diesem Dienstag treten allein bei den Paritätischen Freiwilligendiensten in Sachsen 400 junge Frauen und Männer ihren Dienst an.
Sie engagieren sich in sozialen, ökologischen und weiteren gemeinwohlorientierten Einrichtungen.
Erfahrungen sammeln, mögliche Arbeitsbereiche kennenlernen „Freiwilligendienste bieten Menschen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, praktische Erfahrungen zu sammeln und unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbereiche kennenzulernen“, hieß es.
Zugleich leisteten Freiwillige einen konkreten Beitrag für die Gesellschaft. „Für viele Freiwillige ist der Dienst eine wichtige Orientierungsphase.
Sie erhalten Einblicke in verschiedenste Berufe und auch Arbeitsfelder und lernen, was es heißt, im Team zu arbeiten“, betonte Gernot Mosig, Bereichsleiter der Paritätischen Freiwilligendienste.
Einsatz in Krankenhäusern, Kitas oder Pflegeheimen Bei der Diakonie beginnen am Dienstag 145 junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren ihren Freiwilligendienst.
Ihr Einsatz erfolgt unter anderem in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Kitas, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen sowie in Kirchgemeinden und evangelischen Jugendverbänden.
Das Interesse an einem sozialen Engagement sei weiterhin hoch, hieß es.
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