Engere Sitze im Flieger: Warum das Reisen immer mehr drückt
Ein unbequemer Sitz macht jeden Flug zur Geduldsprobe.
Warum das so ist und wieso breite Sitze oft keine gute Idee sind, verrät der Chef von Recaro.
Herr Hiller, Sie sind Chef eines der größten Flugzeugsitz-Herstellers der Welt.
Wo sitzen Sie am liebsten? Überall.
Ich versuche, möglichst viele Plätze auszuprobieren und fliege oft in unterschiedlichen Klassen.
Es ist spannend zu sehen, wie Passagiere unsere Sitze nutzen.
Oder auch nicht.
Wir haben zum Beispiel ein Modell mit einer sehr variablen Kopfstütze, was aber oft nicht wahrgenommen wird.
Wir können die intuitive Bedienung also noch verbessern.
Wenig regt die Menschen beim Fliegen mehr auf, als ihre Sitzplätze: zu klein, zu eng, zu hart, zu weich – täuscht der Eindruck, oder werden Flugzeugsitze immer unbequemer? Da würde ich pauschal Nein sagen.
Warum? Wenn Sie auf die Flugticketpreise schauen, stellen Sie fest, dass diese seit vielen Jahren mehr oder weniger konstant sind, trotz steigender Kosten und Abgaben.
Die Airlines sind deshalb bemüht, die Effizienz und gleichzeitig die Umweltverträglichkeit zu steigern, wodurch beispielsweise die Sitzanzahl zunimmt.
Sie meinen: Die Sitze werden kleiner … Jede Fluggesellschaft hat ein anderes Geschäftsmodell.
Nehmen Sie als Beispiel eine Premium-Airline.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.