Geld im Alter: 1600 Euro Rente plus Job: „Ich habe noch nie so viel verdient“
Für Babyboomer hat die Politik 2023 eine attraktive Rentenregelung geschaffen.
Hier erzählen ein Erzieher und ein Vertriebsmitarbeiter, wie sehr sie davon profitieren.
Eigentlich galt in Deutschland immer der Grundsatz: Wer arbeitet, erhält keine Rente.
Dahinter stand der Gedanke, dass die Rente eine Art Schutz ist für Menschen, die wegen ihres Alters nicht mehr arbeiten können.
Zwar war es möglich, auch nach der Rente weiterzuarbeiten, doch das Arbeitseinkommen wurde auf die Rente angerechnet – sprich, sie wurde gekürzt und es gab nur begrenzte Freibeträge.
Seit dem 1.
Januar 2023 ist das Geschichte.
Die Hinzuverdienstgrenzen für Altersrenten sind komplett gefallen.
Jeder und jede kann neben der Rente ein Gehalt beziehen, ohne dass die Rente gekürzt wird.
Das hat enorme Auswirkungen vor allem für die vorgezogene Altersrente ab 63.
Wer sie beantragt – also vor dem Erreichen der Regelaltersrente eine Rente beziehen möchte, muss zwar die gesetzlichen Abschläge in Kauf nehmen – arbeitet man danach jedoch weiter, werden diese Bezüge nicht mehr durch den Hinzuverdienst verringert.
Das macht die vorgezogene Altersrente für viele Menschen wesentlich attraktiver.
Laut Angaben der deutschen Rentenversicherung machten 2023 rund 116.000 Menschen von der neuen Möglichkeit Gebrauch.
Ziel der Politik ist es, dass Fachkräfte motiviert werden, länger im Job zu bleiben.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.