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„Populäre Sportart“ - Zeigt Seifert bald Padel bei Dyn?

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„Populäre Sportart“ - Zeigt Seifert bald Padel bei Dyn?

Vor drei Jahren ging die Streaming-Plattform Dyn am 23. August 2023 auf Sendung. Dort werden fünf Sportarten – Handball, Basketball, Volleyball, Hockey und Tischtennis – gezeigt. Dyn wurde vom früheren Fußball-Bundesliga-Boss Christian Seifert (57) gegründet. Die Axel Springer SE, zu der auch BILD gehört, ist Anteilseigner. Vor dem Start der neuen Saison der Opel HBL am Donnerstag spricht der Ex-DFL-Chef über die Pläne mit dem Sport-Streamingdienst.

BILD: Herr Seifert, welche der vor drei Jahren gesteckten Ziele wurden erreicht?

Christian Seifert: Dyn ist ja damals angetreten, um Sportarten abseits des Fußballs eine eigene, größere Plattform zu bieten und so auch für deutlich mehr Wertschätzung, Anerkennung und unterm Strich auch Erfolg zu sorgen. Nach drei Jahren kann man sagen, dass wir in ganz vielen Bereichen unsere Ziele erreicht haben, und das ist auch objektiv messbar.

Mehr Menschen interessieren sich für die Sportarten. Alle unsere Ligen haben heute in Analysen Rekordumsätze, Rekordzuschauerzahlen in den Hallen, mehr Reichweite denn je, wozu auch der Dyn-Gesellschafter Axel Springer durch seine Berichterstattung beiträgt.

Womit ich nicht zufrieden bin: Wir könnten schon viel weiter sein. Wenn wir uns ansehen, dass zum Beispiel 13 Millionen Menschen das Finale der Handball-EM 2026 im Fernsehen angesehen haben, dann ist offensichtlich noch viel mehr Fan-Potenzial vorhanden. Mit Dyn hätte ich natürlich gern ein noch größeres Stück vom Kuchen dieser 13 Millionen Menschen. Wir zeigen die objektiv stärkste Liga der Welt, und fast alle Profis, die man bei der EM gesehen hat, spielen in einem anderen Trikot in der Bundesliga. Das Ziel, noch viel mehr Fans zu gewinnen, eint uns mit der HBL. Deshalb haben wir auch frühzeitig die Rechte bis 2031/32 verlängert, weil wir fest davon überzeugt sind, dass Handball noch deutlich mehr Potenzial hat.

Topspiele der Handball-Bundesliga, aber auch der Champions League, liegen bei uns deutlich in Richtung 200.000 Zuschauer. Das ist für ein Pay-Angebot sehr viel und über den Reichweiten, die manche Spiele zum Beispiel in der 2. Fußball-Bundesliga im Pay-Bereich erzielen. Im Free-TV bei der ARD funktioniert Handball ebenfalls: Im November hatte zum Beispiel die Übertragung der Partie Berlin gegen Kiel, mit fast 1,5 Millionen, deutlich mehr Zuschauer als das Berlin-Spiel der NFL. Handball ist eine sehr starke Sportart. Die Quoten bei den großen Handball-Turnieren steigen. Das liegt natürlich nicht nur an Dyn, aber auch.

Dyn überträgt im Januar die Heim-WM komplett. Wie wollen Sie das Turnier nutzen, um Abonnenten zu gewinnen?

Mit unseren bisherigen großen Turnieren sind wir sehr zufrieden, weil sie uns zwei Möglichkeiten bieten: Erstens können wir zeigen, dass wir ganz anders redaktionell über Handball berichten. Zweitens landen dort sehr viele Handballfans zum ersten Mal tatsächlich bei Dyn. Es kommen viele Neukunden, und glücklicherweise bleiben von denen auch einige. Die WM werden wir daher mit dem größten redaktionellen Aufwand produzieren, den es jemals gab. Bei der EM 2026 hatten wir bereits Experten mit mehr als 1400 Länderspielen Erfahrung.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.

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