Vorwurf des Bandenbetrugs: Gericht weist Anklage gegen Rudi Assauers Tochter ab
Der einstige Schalke-Manager Rudi Assauer stirbt 2019 nach schwerer Demenzerkrankung. Noch zu Lebzeiten sollen sich seine Tochter und eine Vertraute unrechtmäßig an seinem Vermögen bereichert haben, so die Staatsanwaltschaft. Das zuständige Gericht sieht das anders.
Das Landgericht Essen hat die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Tochter des verstorbenen Fußballmanagers Rudi Assauer, Bettina Michel, und dessen langjährige Privatsekretärin nicht zugelassen. Die Eröffnung des Hauptverfahrens zu den Tatvorwürfen werde abgelehnt, heißt es in einem Beschluss des Gerichts, der an den Rechtsanwalt der Privatsekretärin gegangen ist.
Den beiden Frauen war vorgeworfen worden, sich zu Unrecht am Vermögen des 2019 an schwerer Demenz gestorbenen Rudi Assauer bereichert zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte im Mai Anklage erhoben. Zu den Beschuldigten gehörte auch ein Bekannter Assauers. Auch er muss sich nicht vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte den drei Beschuldigten unter anderem banden- und gewerbsmäßigen Betrug vorgeworfen.
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