Mittwoch, 26. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Verdacht auf Urkundenfälschung - Staatsanwalt ermittelt gegen Linke-Abgeordneten

Bild ·
Verdacht auf Urkundenfälschung - Staatsanwalt ermittelt gegen Linke-Abgeordneten

Neukölln – Er ist einer der bekanntesten und umstrittensten Politiker der Hauptstadt: Ferat Koçak (47). Der Berliner sitzt für die Linken im Bundestag, fiel zuletzt vor allem mit blankem Israel-Hass auf. Kritiker werfen ihm Antisemitismus vor. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Abgeordneten. Wegen Verdachts auf Urkundenfälschung!

BILD erfuhr: Es geht um einen gefälschten Gast-Ausweis für den Bundestag . Das Dokument soll Koçak selbst hergestellt und anschließend einem Dritten überlassen haben. Diese Person hat am 17. März versucht, mit dem gefälschten Ausweis ein Gebäude des Bundestages zu betreten. Dort flog der Schwindel auf, der Zutritt wurde verwehrt. Dabei wurde die Urheberschaft des Dokuments festgestellt.

Polizisten konfrontierten Koçak mit den Vorwürfen. Er soll dabei seine Verantwortung eingeräumt haben, erfuhr BILD. Die Aktion sei ein „Social-Media-Projekt“, so seine Erklärung. Angeblich war ein Rollentausch geplant.

Für die Staatsanwaltschaft ist das weniger amüsant. Sie ermittelt wegen des Anfangsverdachts der Urkundenfälschung gegen den Linken -Politiker. Der Paragraf 267 im Strafgesetzbuch sieht für solche Taten eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Behörde „gegen einen 47-jährigen Abgeordneten des Bundestages ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der Urkundenfälschung eingeleitet hat“. Zum Schutz der noch andauernden Ermittlungen könne man keine weiteren Auskünfte geben.

Die Pressestelle der Linken-Fraktion sicherte BILD eine Antwort zu, um dann am Dienstagabend mitzuteilen: „Bitte wenden Sie sich bezüglich dieser Anfrage direkt an das entsprechende Abgeordnetenbüro.“ Aus dem Büro von Koçak hieß es: „Zu diesem Vorgang können wir keine Angaben machen.“

Sicherheits-Experten haben ernste Zweifel am angeblichen Social-Media-Experiment. Denn mit dem gefälschten Ausweis hätte ein Unbekannter Zutritt zum Parlament ohne entsprechende Überprüfung erhalten. „Zur Abwehr von Risiken für die Sicherheit der Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie aller Anwesenden“ werde auch bei Gastanmeldungen „eine Zuverlässigkeitsüberprüfung durchgeführt“, so ein Sprecher zu BILD.

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›