Publikumsliebling wieder da: „Andere Währung“: Füllkrug und seine Liebe zu Werder
Die Rückkehr von Niclas Füllkrug hat in Bremen eine große Euphorie ausgelöst.
Der Stürmer nutzt seine Vorstellung für besondere Worte.
Zwischenzeitlich konnte man fast den Eindruck gewinnen, Niclas Füllkrug wäre auch nur für ein Fischbrötchen zu Werder Bremen zurückgekehrt.
So sehr schwärmte der 24-fache Nationalspieler vom Club an der Weser. „Ich habe mich bewusst für das Richtige entschieden.
Ich glaube, dass es für mich fußballerisch und menschlich kein besseres Umfeld gibt“, sagte Füllkrug gleich zu Beginn seiner rund halbstündigen Vorstellung im Weserstadion.
Nun ist es nicht so, dass der 33 Jahre alte Angreifer praktisch umsonst für die Grün-Weißen spielt.
Aber es stimmt schon, dass Füllkrug auf einen erheblichen Teil seines üppigen Gehalts verzichtet, dass er bislang bei West Ham United bezogen hat.
Sonst wäre die spektakuläre Rückkehr des Stürmers für Werder nicht darstellbar gewesen.
Dass er finanzielle Einbußen macht, spielt für Füllkrug aber keine große Rolle. „Verzichten tue ich nicht.
Ich werde einfach in einer anderen Währung bezahlt: Emotionen und Leidenschaft“, sagte der Torjäger. „Das, was ich hier hoffentlich bekomme, hätte mir kein anderer Verein bieten können.“ Liebeserklärung an Werder So ging das fast eine halbe Stunde lang.
Die Präsentation des Rückkehrers war eine einzige Liebeserklärung an die Bremer, die genau diese Liebe , Zuneigung und Positivität nach einer komplizierten Saison, die fast mit dem Abstieg geendet wäre, gebrauchen können.
Vor allem Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz stand nach der abgelaufenen Spielzeit heftig in der Kritik.
Nun war es vor allem die Bremer Club-Legende, die die Rückkehr von Füllkrug an den Osterdeich eingetütet hat. „Clemens und ich standen die ganze Zeit in Kontakt“, sagte Füllkrug.
In den vergangenen Wochen ergab sich dann die Konstellation, dass sich die lange als utopisch geltende Verpflichtung wirklich realisieren ließ.
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