Niedrigwasser: Rhein-Fähren nehmen Betrieb wieder auf
Viele Fähren am Rhein können wegen gestiegener Pegelstände den Betrieb wieder aufnehmen. So auch die Fähre zwischen dem Düsseldorfer Süden und Zons (Dormagen). 29 Tage lang mussten die Fährschiffe zuvor am Ufer bleiben.
Auch andere Fähren fahren wieder. Bei der Fähre des Heimat- und Bürgervereins Bislich, die zwischen Xanten und Wesel am Niederrhein verkehrt, war die Wiederaufnahme des Betriebs ebenfalls für Samstag geplant, nach drei Wochen Pause. »Das war unsere längste naturbedingte Zwangspause, beim Niedrigwasser 2022 waren es zwei Wochen«, sagt Fährleiter Philipp Feine.
Die Fähre Weiß in Köln nahm bereits am Freitag wieder den Betrieb auf, bei der Fähre Siebengebirge in Bad Honnef (NRW) und bei der Fähre in Kaub (Rheinland-Pfalz) ging es bereits am vergangenen Donnerstag wieder los. »Es hat sich entspannt – aber wer weiß, was in diesem Sommer noch kommt«, teilte die Fährgemeinschaft Kaub mit. Elf Tage lang habe man nicht fahren können.
In Bad Honnef gibt es noch Einschränkungen. Wegen des weiterhin recht niedrigen Pegelstandes werden keine Wohnmobile oder Transporter befördert, sondern nur Autos bis zur Größe eines VW‑Busses. Die Rheinfähre zwischen Bad Breisig und Bad Hönningen (Rheinland-Pfalz) schränkte das Maximalgewicht pro Fahrzeug auf 7,5 Tonnen ein. Mit einer speziellen Niedrigwasserrampe konnte der Fährbetrieb aufrechterhalten werden.
Bei der Hitdorfer Personenfähre, die im Juli normalerweise durchschnittlich 350 Menschen von Leverkusen nach Köln oder zurück befördert, soll der Betrieb frühestens am Montag nach mehr als 30 Tagen Zwangspause wieder losgehen. Das kündigte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen an.
Nach den historischen Tiefständen in diesem Monat ging es in den vergangenen Tagen mit den Pegeln wieder aufwärts. Allerdings sind die Wasserstände noch immer relativ niedrig .
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