Sandra Wollners „Everytime“: Deutschland schickt Drama ins Rennen
Der in Cannes ausgezeichnete Film „Everytime“ von Sandra Wollner soll Deutschland den Auslands-Oscar bringen.
Sandra Wollners Spielfilm „Everytime“ geht für Deutschland ins Rennen um den Oscar.
Eine unabhängige, neunköpfige Jury im Auftrag von German Films hat das Drama als deutschen Beitrag für die 99.
Academy Awards in der Kategorie „Bester internationaler Film“ ausgewählt.
Elf Filme lagen dem Gremium zur Sichtung vor, wie German Films am Dienstag mitteilte .
In der Begründung heißt es, der österreichischen Regisseurin gelinge mit rein filmischen Mitteln und überraschender Leichtigkeit das Kunststück, Trauer als aus den Fugen geratene Welt spürbar zu machen.
Die Kamera erzeuge eine schimmernde, streckenweise entrückte Atmosphäre, ohne sich den Figuren aufzudrängen.
Erinnerung und Gegenwart gingen nahezu unmerklich ineinander über.
Erzählt wird die Geschichte von Ella, die ihre Tochter Jessie verloren hat.
Deren letztes Foto zeigt die Sonne über Berlin , als wäre nichts geschehen.
Zurück bleiben Jessies jüngere Schwester und ein schwieriges Verhältnis zu jenem Jungen, dem alle die Schuld geben.
Das ungleiche Trio landet auf einem Familienurlaub, den es so nie gegeben hat.
Unter der Sonne Teneriffas verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Hauptrollen spielen Birgit Minichmayr, Carla Hüttermann, Tristán López und Lotte Shirin Keiling.
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