Dienstag, 25. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Sport

Ohne Mees und Dietrich - Preußen mit Respekt vor Buer

Bild Sport ·
Ohne Mees und Dietrich - Preußen mit Respekt vor Buer

Es sieht wie eine lästige Pflichtaufgabe aus – und ist es wahrscheinlich auch. Trotzdem wird sie von Münsters Chefcoach Thomas Wörle (44) definitiv nicht auf die leichte Schulter genommen. Ganz im Gegenteil...

Wenn Westfalenligist SSV Buer am Mittwochabend (19 Uhr) – nach getauschtem Heimrecht – im Stadion an der Hammer Straße gegen die „Adlerträger“ um den Einzug in die dritte Runde des Verbandspokals kämpft, sind die Rollen klar verteilt. Drittligist Preußen ist der hohe Favorit – und der Gast aus Gelsenkirchen krasser Außenseiter.

Was Wörle aber nicht leichtsinnig werden lässt. So hat er im Vorfeld bereits umfangreiche Informationen über den SSV eingeholt. Ihn sogar beobachten lassen. „Schließlich ist es schon häufig genug vorgekommen, dass solche David-gegen-Goliath-Spiele mit einer Überraschung endeten. Weil der vermeintlich Kleine über sich hinaus gewachsen ist,“ mahnt der Preußen-Coach seine Jungs zu voller Konzentration.

Und führt ein Beispiel aus jüngster Vergangenheit an, wo sich Liga-Konkurrent Essen im Niederrheinpokal gegen Sonsbeck (Oberliga) erst in der Verlängerung durchsetzen konnte. Jene Rot-Weissen, die nur vier Tage später im DFB-Pokal überzeugend den Bundesliga-Absteiger St. Pauli (2:0) eliminierten.

Fakt ist: Gegen Buer müssen die „Schwarz-Weiß-Grünen“ neben den vier Dauerverletzten Simon Scherder (33), Malik „Batman“ Batmaz (26/beide in Reha nach Kreuzbandrissen), Marvin Schulz senior (31) und Luca Bolay (24/beide Außenbandanriss im Knie) auch auf Joshua Mees (30) und Tim Dietrich (23/Sprunggelenk) verzichten.

Gerade Mees hatte zu Wochenbeginn im Training für einen erneuten Schockmoment gesorgt, als er die Einheit vorzeitig abbrechen musste. Und mit dick bandagierter Wade in der Kabine verschwand. Eine am Dienstagmorgen eiligst angesetzte MRT-Untersuchung sorgte aber für Entwarnung. Nichts gerissen, alles heil. Dennoch wird der Offensiv-Routinier, der bereits beim Saisonstart in Wehen Wiesbaden (3:1) schon nach 13 Minuten mit einer leichten Adduktorenreizung vom Feld humpelte, gegen Buer noch einmal geschont.

Ob er wieder – wie beim Erstrunden-Sieg in Vreden (3:0) – die ganz große Rotationsmaschine anwirft, wollte Wörle noch nicht bestätigen. „Meine Mannschaft soll sich schließlich auch an den Rhythmus der englischen Wochen gewöhnen, die schon bald auf uns zukommen,“ sagt er. Klar aber: Neben Ersatzkeeper Matthis Harsman (26) dürften auch die jungen Wilden – etwa die Sturmtalente Mikail Demirhan (20), Marvin Schulz junior (22) oder Flügelflitzer Leon Tasov (21) und Mittelfeldspieler Mika Stuhlmacher (23) – ihre Chancen bekommen.

Die hätte garantiert auch Samuel Althaus (20) erhalten. Doch die neue „Löwen-Latte“ (1,96 m/wechselte von 1860 München nach Münster) hat sich mit ihrem Platzverweis gegen den Karlsruher SC (1:2) selbst rausgekickt. Das Sportgericht des DFB bestrafte den „roten Sam“ mit einer Sperre für zwei Pokalspiele (BILD berichtete). Abwehr-Routinier Torge Paetow (31) brummt gegen Buer ebenfalls noch eine Altlast ab.

Weiter unklar, ob Zidan Sertdemir (21/Vertrag bis 2028) in dieser Saison noch einmal das Adlertrikot tragen wird.

Vollständigen Artikel bei Bild Sport lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.

Mehr von Bild Sport

Alle ansehen ›

Mehr in Sport

Alle ansehen ›