Arbeitsmarkt: IAB: Beschäftigung sinkt in Ostdeutschland
Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt verlieren laut IAB-Prognose mehr Arbeitskräfte als der Bundesschnitt.
Demografie spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Die Beschäftigungszahlen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gehen im nächsten Jahr einer Prognose des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge weiter zurück als im Bundesschnitt.
Die Verluste werden demnach in Thüringen mit 0,7 Prozent, Sachsen-Anhalt mit 0,6 Prozent und Sachsen mit 0,4 Prozent beziffert.
Die Gründe liegen den Angaben zufolge in demografischen Effekten.
Es stehen dem Arbeitsmarkt nicht mehr so viele Menschen zur Verfügung, weil geburtenstarke Jahrgänge in Rente gehen und weniger Menschen aus dem Ausland nach Deutschland kommen.
Im Saarland werden der IAB-Prognose zufolge bundesweit die höchsten Verluste mit 1,3 Prozent erwartet.
Alleine in den drei Bundesländern Berlin (+0,7 Prozent), Brandenburg und Niedersachsen (jeweils +0,1 Prozent) werden leichte Beschäftigungszuwächse prognostiziert.
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