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Kultur

Waffen am Kiosk: Kioskbesitzer bestätigt Waffenverkäufe mit Angeklagten

Stern ·
Waffen am Kiosk: Kioskbesitzer bestätigt Waffenverkäufe mit Angeklagten

Ein Kiosk in Remscheid stand am Anfang der Ermittlungen.

Sie führten zu einem riesigen Waffenlager.

Der Kioskbesitzer ist bereits verurteilt und tritt nun als Zeuge auf.

Im Prozess um das riesige illegale Waffenlager in Remscheid hat ein Kioskbesitzer Waffenverkäufe unter der Beteiligung von zwei Angeklagten eingeräumt.

Mit Hilfe der 35 und 38 Jahre alten Männer habe er Waffen für einen Freund besorgt, sagte er als Zeuge in dem Verfahren am Landgericht Wuppertal aus.

Dabei sei es im November 2024 um einen Revolver für etwa 2.000 bis 2.200 Euro und knapp drei Monate später um eine Maschinenpistole der Marke Skorpion für 3.000 bis 3.500 Euro gegangen.

Der Vorsitzende Richter hielt ihm vor, bei seinen Aussagen bei der Polizei noch einen Preis von bis zu 4.500 Euro genannt zu haben.

Der 50-jährige Zeuge ist bereits im November 2025 wegen bewaffneten Drogenhandels zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

Im Rahmen einer Verständigung in dem damaligen Verfahren hatte sich der Kioskbesitzer bereit erklärt, auch hinsichtlich der illegalen Waffengeschäfte auszusagen.

Riesiges Arsenal Nach eigener Aussage hat der Kioskbesitzer für die Vermittlung der beiden Waffengeschäfte je 200 bis 300 Euro von einem der beiden Angeklagten bekommen.

Die Polizei hatte ursprünglich Hinweise, dass in dem Kiosk Drogen und Waffen verkauft werden.

Die Ermittlungen führten dann zu dem riesigen Waffenlager. „Ich habe damals erst aus der Presse erfahren, dass mein Kiosk eine Rolle bei den Waffenfunden spielt“, sagte der 50-jährige Zeuge.

In dem Prozess geht es um Waffenhandel und um einen der größten Kriegswaffenfunde seit 1945.

Ein 60-jähriger Kfz-Meister soll in Remscheid ein Arsenal von Pistolen, Gewehren und Munition gehortet haben.

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