Nach Peinlich-Auftritt und Anwalts-Lüge - Nach nur 4 Tagen! Trump feuert Pressesprecherin
Washington – Donald Trumps Pressesprecherin muss ihren Posten nach nur vier Tagen wieder abgeben: Der US-Präsident hat Katie Zacharia (41) gefeuert. Das berichten die „New York Times“ und der Sender CNN unter Berufung auf Regierungskreise. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.
Trump sagte zuvor vor Journalisten, er habe ihr geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu „überdenken“, weil es womöglich nicht die richtige Aufgabe für sie sei. Trump warf den Medien vor, sie seien „sehr hart zu Katie gewesen“ und hätten sie „brutal behandelt“. Er habe Zacharia erklärt, dass sie diesen Job nicht machen müsse.
Zacharia hatte sich als Rechtsanwältin ausgegeben, obwohl sie die US-Anwaltsprüfung nicht bestanden hatte. Am Dienstag hatte sie zudem mit einer seltsamen Antwort für Aufsehen gesorgt. Nach ihrer ersten Pressekonferenz stand sie neben Trump auf dem Rasen des Weißen Hauses. Ein Reporter wollte wissen, in welchem Bundesstaat sie die Anwaltsprüfung bestanden habe. Zacharias Antwort: „Als ich nach China gezogen bin.“
Auch für ihr erstes Pressebriefing im Weißen Haus war Zacharia heftig kritisiert worden. Sie sei schlecht vorbereitet gewesen, habe zu oft von ihrem Manuskript abgelesen und wenig souverän gewirkt. Zudem habe sie nur drei Fragen zugelassen – und die Fragerunde schon nach 15 Minuten beendet. Vorgängerin Karoline Leavitt (28) gab Mitte August ihren Rücktritt als Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump bekannt und verließ den Posten Ende August. Offiziell zog Leavitt für ihre Familie die Reißleine: Sie wolle mehr Zeit mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Kindern verbringen. Trump bedauerte damals ihren Rückzug.
Kommunikationsverantwortlicher für Donald Trump zu sein, ist offenbar kein leichter Job: Anthony Scaramucci (62) war 2017 gerade einmal zehn Tage Kommunikationsdirektor im Weißen Haus. Dann musste er schon wieder gehen. Kurz zuvor hatte er in einem Gespräch mit dem „New Yorker“ mit wüsten und vulgären Attacken gegen andere hochrangige Mitarbeiter für einen Eklat gesorgt.
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