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Kultur

Klimawandel: Analyse: Erderwärmung erhöhte Risiko für Sturzflut im Nepal

Stern ·
Klimawandel: Analyse: Erderwärmung erhöhte Risiko für Sturzflut im Nepal

Die rasche Erwärmung im Himalaya verschärft Risikofaktoren für Sturzfluten wie im August in Nepal.

Diese können nach Expertenangaben weiterhin geschehen.

Das Ausmaß übersteige die Anpassungsfähigkeit.

Die Erderwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit für verheerende Sturzfluten wie die im Himalaya Ende August.

Das geht aus einer Analyse der Forschungsinitiative World Weather Attribution (WWA) hervor.

Am 26.

August war ein großer Teil einer Bergflanke mit einem Gletscher im Grenzgebiet von Nepal und China abgebrochen.

Der Einsturz am Nordhang des Berges Langtang Lirung löste eine gewaltige Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll aus, die verheerende Schäden anrichtete.

Nach WWA-Angaben wurden bis Mitte September rund 1.400 Tote registriert.

Mehr als 5.000 Menschen wurden noch vermisst.

Im Gegensatz zu früheren Analysen verzichtet die Initiative auf eine klare Zuweisung der Ursache: „Es wurde nicht untersucht, ob diese konkrete Fels-Eis-Lawine ohne den menschengemachten Klimawandel ebenfalls aufgetreten wäre“, schreibt sie.

Für eine solche Zuweisung seien zusätzliche Erkenntnisse nötig, etwa über Temperaturen im Untergrund, den Wasserdruck in Felsspalten und die mechanische Entwicklung des Hangs.

Rasch steigende Temperaturen erhöhen laut WWA jedoch die Wahrscheinlichkeit solcher Katastrophen im Himalaya.

Viele klimabedingte Faktoren verändern Gebirge Die Initiative nennt eine Reihe destabilisierender Faktoren, die zumeist unmittelbar mit dem Klimawandel zusammenhängen: - Temperaturen: Im Jahresmittel ist der klimawandelbedingte Temperaturanstieg in der Region laut WWA mit etwa zwei Grad größer als die globale Erwärmung .

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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