Drohender Hunger: Bericht sieht Risiko einer Hungersnot in Teilen Somalias
Nach monatelanger Dürre sind Nahrungsmittel in Somalia knapp.
Nun droht es noch schlimmer zu werden.
Ein Bericht spricht vom Risiko einer Hungersnot in Zentralsomalia.
In Somalia wird die Zahl schwer unterernährter Menschen in den kommenden Wochen und Monaten voraussichtlich steigen.
Dabei droht in einer Region das Risiko einer Hungersnot.
Das geht aus neuen Zahlen der Initiative IPC (Integrated Food Security Classification) hervor, die Nahrungskrisen weltweit beobachtet.
Rund 5,1 Millionen Menschen befanden sich demnach im Zeitraum Juli bis September in der IPC-Phase 3 oder höher, was für eine Krise steht.
Das sei ein Anstieg um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, hieß es.
Fast zwei Millionen Kinder seien akut unterernährt.
Für den Zeitraum von Oktober bis Dezember wird demnach ein Anstieg der Bevölkerung in der IPC-Phase 3 oder höher auf 5,4 Millionen prognostiziert.
Dazu gehören fast 26.000 Binnenvertriebene in Baidoa in Zentralsomalia, denen voraussichtlich eine Katastrophensituation (IPC-Phase 5) droht.
Somalia hat etwa 19 Millionen Einwohner.
In dem fünfstufigen Alarmsystem der IPC gelten für Somalia die Stufen drei bis vier, die Krise beziehungsweise Notstand bedeuten.
Dabei sind etwa zwei Millionen Somalis von der Stufe vier betroffen.
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