Verwaltung offline: Hackerangriff in Berlin: Problemlösung kann noch Tage dauern
Die Bedrohung durch Cyber-Attacken besteht ständig.
Im aktuellen Fall Berlin war der Angriff erfolgreich.
Die Folgen sind spürbar – und werden es noch bleiben.
Fünf Tage nach dem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz ist nicht absehbar, wann die betroffenen Behörden wieder voll funktionsfähig sind. „Der Angriff auf unser Landesnetz war ernst, und er ist auch noch ernst“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).
Die Behebung des Problems werde noch einige Tage dauern.
Nach ersten Kenntnissen seien keine sensiblen Daten abgeflossen, betonte er.
Der Hackerangriff war am Freitag entdeckt worden.
Aus Sicherheitsgründen wurden die beiden betroffenen Behörden – die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz – vom Landesnetz abgetrennt.
Ob der Angriff möglicherweise schon ein paar Tage zuvor erfolgte, wird nach Angaben der Sicherheitsexperten noch untersucht. „Sehr ernster Angriff“ Die Bedrohung durch Cyber-Attacken sei generell groß, so Wegner .
Jeden Tag würden sehr viele Angriffe von den zuständigen Stellen verhindert. „Jetzt ist ein Hackerangriff gelungen.“ Wegner versicherte: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die beiden Verwaltungen schnellstmöglich wieder ans Netz zu bekommen.
Wir sind auch vorsichtig optimistisch, dass es schnell gehen kann.“ Berlins Chief Digital Officer Florian Hauer sprach von einem „sehr ernsten Angriff“, hier seien keine Amateure am Werk gewesen.
Er sei aber schnell entdeckt worden, sodass sehr frühzeitig Gegenmaßnahmen hätten eingeleitet werden können.
Die beiden Senatsverwaltungen seien vorsorglich vom Netz genommen worden, um Schlimmeres zu verhindern.
Ansonsten sei nach derzeitigem Stand kein weiterer Schaden entstanden.
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