Rockfestival: Festival „Jamel rockt den Förster“ erwartet Tausende Gäste
Seit 20 Jahren setzt ein besonderes Musikfestival im Nordwesten von MV ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Auch 2026 wird die Veranstaltung politisch.
Mit dabei sind immer wieder prominente Bands.
Nach einem beigelegten Rechtsstreit um Pachtgebühren will das zweitägige Rockfestival „Jamel rockt den Förster“ ab Freitag wieder Schlagzeilen mit guter Musik machen.
Jeweils 2.500 Besucher pro Tag würden erwartet, sagte eine Sprecherin des Veranstalters.
Auch wenn die Organisatoren bewusst weniger Karten als in früheren Jahren verkauft haben, wurden wieder bekannte Musiker eingeladen - und auch Politprominenz hat sich angesagt.
Welche Musiker auftreten, bleibt traditionell bis zum Start des Events geheim.
Das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer hatte das Festival 2007 ins Leben gerufen.
Es wehrte sich damit gegen die Vereinnahmung des Dorfes durch Neonazis.
Diese wollten Jamel , einen Ortsteil der Gemeinde Gägelow in Nordwestmecklenburg, zu einem Musterdorf der rechten Szene ausbauen.
Veranstalter von Rechten angefeindet Anfeindungen von Rechtsextremisten gibt es bis heute.
2015 wurde die Scheune der Lohmeyers angezündet.
Zu Silvester 2024/25 schossen unbekannte Täter Feuerwerkskörper und Raketen auf das Grundstück ab.
Dazu riefen die Angreifer Nazi-Parolen.
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