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Einer war bei der WM dabei - Überraschend! Diese Ex-Dynamos sind jetzt ohne Job

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Einer war bei der WM dabei - Überraschend! Diese Ex-Dynamos sind jetzt ohne Job

Das Transferkarussell hat sich ausgedreht - und es sind deutlich mehr Profis außen stehen geblieben, die man sich vor kurzem nicht ohne Job vorstellen konnte. Zum Beispiel auch viele Ex-Spieler von Dynamo Dresden. BILD schafft einen Überblick.

Der größte Hammer: Dzenis Burnic (28/Marktwert 1,2 Mio. Euro)! Der Defensiv-Allrounder war bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko sogar noch für Bosnien-Herzegowina im Einsatz. Zweimal wurde er im Turnier eingewechselt. Mit 187 Zweitliga-Partien hat Burnic bei 28 Jahren eine gute Erfahrung und gehört noch nicht zum alten Eisen. Trotzdem waren die Angebote nach BILD-Informationen spärlich.

Aber auch bei Tobias Kraulich (27) ist es eine echte Überraschung. Noch Ende Mai stand er in der Zweitliga-Relegation für Essen in beiden Partien von Beginn an auf dem Feld. Gerade Linksfüßler in der Innenverteidigung werden häufig gesucht, mit 1,91 Meter Körpergröße ist er auch kopfballstark. Dass jetzt gar kein Drittligist mehr zuschlug, ist schon sehr erstaunlich.

Robustheit und Präsenz bringt auch Toni Leistner (36) mit. Nach dem Hertha-Aus war es in seinem Alter natürlich schwieriger, einen Top-Vertrag zu ergattern. Ein Angebot gab es immerhin von Ex-Klub Dynamo selbst, letztlich blieb es aber beim heißeren Flirt.

Öfters flammt sein Name bei Energie Cottbus auf, was vor allem am Wohnort der Familie in Potsdam liegt. Wie viel wirklich dran ist, dürften die nächsten Tage zeigen. Denn die Brandenburger wollen noch bei vertragslosen Profis aktiv werden, Leistner könnte als erfahrener Abwehrmann eine Lücke beim FCE schließen. Kein Happy End hatte der Transfer-Sommer bisher auch für Marvin Stefaniak (31).

Doch selbst bei Spielern, die noch in Verträgen bei Vereinen festhängen, ließen sich die Wechselabsichten nicht in die Tat umsetzen. Elversbergs Jason Ceka (26), der bis zum Mai noch Dresden zum Klassenerhalt verhalf, musste zum Beispiel beim Bundesliga-Aufsteiger bleiben. Lange hatte er zwischenzeitlich mit Fortuna Düsseldorf verhandelt, es kam aber genauso wenig zu einer Einigung wie mit Dynamo Dresden .

Auf den letzten Drücker fündig geworden ist Julian Pauli (21) vom 1. FC Köln. Der zentrale Abwehrmann wird bis nächsten Sommer in Dänemark spielen. Er sagt dazu: „Die Leihe nach Odense wird meine erste fußballerische Station im Ausland und damit eine ganz neue Erfahrung in einem neuen Umfeld. Ich freue mich darauf und möchte das Jahr nutzen, um mich sportlich in einer starken Liga weiterzuentwickeln. Nach dem Jahr in Dresden wird es für mich nun der nächste Schritt, mich in der ersten dänischen Liga zu behaupten.“

Vertragslose Spieler können generell weiterhin verpflichtet werden, in manchen europäischen Ländern wie Niederlande, Dänemark, Österreich, Portugal usw. läuft die Transferperiode noch mehrere Stunden oder Tage. Aber die Optionen sind eben ab jetzt deutlich überschaubarer, die Gehälter schwieriger zu verhandeln. Und dem ein oder anderen droht bis zum Winter die Couch statt der Fußballplatz...

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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