Medienbericht: CIA-Chef zu „geheimem Treffen“ nach Moskau gereist
Laut Medienberichten soll der Chef der CIA, John Ratcliffe, zu einem Geheimtreffen nach Moskau gereist sein.
Der Flug einer US-Maschine nach Russland sorgte für Verwirrung.
Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist unbestätigten US-Medienberichten zufolge nach Moskau geflogen.
Dort wolle er an Gesprächen teilnehmen, berichteten die Sender CBS News und CNN sowie das Nachrichtenportal „Axios“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Mit wem er konkret reden möchte, war zunächst unklar.
Zuvor hatte der Flug einer US-amerikanischen Militärtransportmaschine von Riga nach Moskau Spekulationen ausgelöst.
Die Route des Flugzeugs konnte über Flugverfolgungsportale beobachtet werden.
Russische Medien berichteten unter Verweis auf Augenzeugen von der Sichtung einer Autokolonne mit diplomatischen Kennzeichen der USA nach der Ankunft in Moskau.
Laut „Axios“ und CNN hatte die US-Seite vor Ratcliffes Besuch die Ukraine gebeten, ihre Angriffe auf Russland bis zur Abreise der US-Delegation auszusetzen.
CNN zufolge sollten Drohnen- und Raketenangriffe auf Moskau und andere Städte im Norden Russlands von Montag bis Mittwoch eingestellt werden.
Besuch in Moskau: die Verhinderung einer Eskalation im Ukrainekrieg? Hintergrund der Reise könnten neuerliche russische Drohungen mit einer Eskalation im seit 2022 währenden Krieg gegen die Ukraine sein.
Kremlchef Wladimir Putin sprach am Samstag von der durch Kiew mit Angriffen auf das russische Hinterland geöffneten „Büchse der Pandora“.
Allerdings hatte der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, bereits zuvor ein persönliches Treffen mit Ratcliffe nicht ausgeschlossen.
Die Geheimdienstler führten seit 2025 mehrfach Telefongespräche.
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