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Strafprozess: „Echt nichts gemacht“ - Maschsee-Mörder beteuert Unschuld

Stern ·
Strafprozess: „Echt nichts gemacht“ - Maschsee-Mörder beteuert Unschuld

Alexander K., der sogenannte Maschsee-Mörder, steht erneut vor Gericht.

Diesmal soll er in Düsseldorf eine Frau misshandelt haben.

Doch er bestreitet das.

Er trägt ein hellblaues Hemd, eine dunkelblaue Weste und hat viel mitzuteilen: Alexander K., der sogenannte Maschsee-Mörder, der in Düsseldorf wegen neuer Gewaltvorwürfe vor dem Landgericht steht, beteuert wortreich seine Unschuld. „Ich habe echt nichts gemacht“, sagt der 38-Jährige als Bilanz seiner rund zweistündigen Einlassung beim Prozessauftakt.

Seine Ex-Freundin wirft ihm Gewaltexzesse gegen sie vor.

K. ist wegen gefährlicher Körperverletzung und Geiselnahme angeklagt.

Nach Verbüßung einer früheren Haftstrafe wegen des Mordes an einer Prostituierten in Hannover war er im vergangenen Jahr freigekommen und zu der damals neuen Freundin nach Düsseldorf gezogen.

Am 22.

Dezember und Anfang Januar soll er sie dann gewürgt, geschlagen, misshandelt und in der Wohnung eingesperrt haben.

Deswegen wurde er am 11.

Januar am Düsseldorfer Hauptbahnhof verhaftet.

Dem 38-Jährigen drohen nun bis zu 15 Jahre Haft und Sicherungsverwahrung. „Ich war von den Vorwürfen komplett schockiert“, sagt der Angeklagte.

Der vorbestrafte Mörder stellt die Gewaltvorwürfe als Intrige seiner damaligen Lebensgefährtin dar.

Die habe ihm Psychopharmaka ins Essen gemischt und systematisch die Community zerstört, die er sich als Influencer aufgebaut habe. „Sie hat sogar meine Mutter manipuliert“, sagt er. „Von ihrer Aussage ist nicht ein Wort wahr.“ Eine Badezimmertür, die er angeblich zerstört habe, habe er nach der Rückkehr von einer Reise kaputt vorgefunden.

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