Schütze von Prüm: Schüsse auf Polizisten - Anklage gegen 25-Jährigen
Im Kurpark von Prüm eskaliert eine Kontrolle: Ein 25-Jähriger entreißt einem Polizisten die Dienstwaffe.
Eine Polizistin wird verletzt.
So lautet die Anklage.
Er soll bei einer Kontrolle in Prüm mehrere Schüsse auf Polizisten abgegeben und eine Polizistin schwer verletzt haben: Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Trier den mutmaßlichen Schützen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagt.
Der 25-Jährige soll sich Anfang April im Kurpark der Eifelstadt gewehrt haben, als er von einem Polizisten und einer Polizistin kontrolliert werden sollte.
Bei „einem Gerangel“ habe er dem Beamten die Dienstwaffe aus dem Holster gezogen - und so lange geschossen, bis das Magazin leer gewesen sei.
Polizistin erlitt Durchschuss des Oberschenkels Einer der Schüsse traf die Polizistin im Oberschenkel: Sie musste im Krankenhaus operiert werden.
Der Polizeibeamte, der nicht getroffen wurde, erlitt infolge der Abgabe des ersten Schusses ein Knalltrauma.
Der erste Schuss habe den Polizisten nur verfehlt, weil er den Arm des Schützen so ablenken konnte, dass „die Waffe verrissen wurde“, hieß es.
Nach dem ersten Schuss habe auch die Polizistin aus ihrer Dienstwaffe drei Schüsse abgeben, die den Angeschuldigten aber verfehlten.
Nach den Schüssen war der 25-Jährige in ein nahes Waldstück geflüchtet, wo er später festgenommen wurde.
Die entwendete Dienstwaffe, die er bei der Flucht im Park weggeworfen hatte, stellte die Polizei sicher.
Schütze leidet an psychischer Erkrankung Die Polizisten hatten den Mann kontrollieren wollen, weil er vorher in einer Arztpraxis herumgepöbelt und Anwesende belästigt haben soll.
Der Angeschuldigte ist einstweilig in einer geschlossen forensischen Psychiatrie untergebracht.
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