Stern-Studie 2026: Diese Kliniken überzeugen mit ausgezeichneten Rahmenbedingungen für Pflegekräfte
Krankenhäuser werben um Personal in der Pflege.
Doch wo stimmen die Bedingungen? In einer aufwendigen Recherche haben wir attraktive Rahmenbedingungen ermittelt.
Rund 1,76 Millionen Beschäftigte hierzulande arbeiten in Pflegeberufen.
Besonders qualifizierte Arbeitnehmer sind in diesem Feld sehr gesucht: Die Arbeitslosenquote für examinierte Fachkräfte lag im letzten komplett ausgewerteten Jahr, 2025, bei 1,1 Prozent – rund 6,3 Prozent waren es im gesamten Arbeitsmarkt.
Auf 100 gemeldete Stellen kamen nur 57 arbeitssuchende Fachleute für die Arbeit am Patienten, eine Trendwende droht nicht.
Schließlich konkurrieren vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung gleich zwei große Sektoren um kompetentes Personal.
Da ist zum einen die ambulante und stationäre Versorgung, also das Feld der Pflegeversicherung, mit seinen etwa 843.000 Beschäftigten.
Und zum anderen der Kliniksektor mit rund 734.000 Kräften.
Zum Vergleich: Knapp 220.000 Ärztinnen und Ärzte arbeiten an den Krankenhäusern.
Die Pflege ist damit die mit Abstand größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen überhaupt.
Kanzleramtschefin Nina Warken, bis Juli Bundesgesundheitsministerin, zeichnete die Zukunft des Sektors im Parlament so: „Der Fachkräftebedarf steigt, je mehr Babyboomer sich aus dem aktiven Berufsleben verabschieden.“ Keine Nachwuchsprobleme in der Pflege Nachwuchs findet die Pflege durchaus: Zwischen 2022 und 2025 ist die Zahl ihrer neuen Auszubildenden um beinahe ein Viertel gestiegen.
Zu Silvester 2025 beschäftigte die Branche 157.200 künftige Fachleute auf dem Weg zum Pflegeexamen.
Christine Vogler , die Präsidentin des Deutschen Pflegerats, wertet das als entscheidenden Fortschritt: „Die Zahlen zeigen, dass die Pflegeausbildung auf dem richtigen Weg ist.
Immer mehr Menschen entscheiden sich damit für einen sinnstiftenden Beruf mit vielfältigen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie guter Bezahlung.
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