Kohlebrand: Seit Monaten brennt es: Wie geht es weiter beim Schwelbrand?
Am 27.
Juni begann der Brand Nahe der Landesgrenze zu Sachsen und Sachsen-Anhalt - gelöscht ist er immer noch nicht.
Wieso ist das so schwer zu löschen? Und was sind die nächsten Schritte? Seit mehreren Monaten schwelt ein Brand unter der Erde in Thüringen nahe der Grenze zu Sachsen und Sachsen-Anhalt .
Was als Waldbrand begann, hat sich zu einem schwer löschbaren unterirdischen Schwelbrand entwickelt.
Wie soll es dort weitergehen? Was brennt überhaupt? Der Brand auf der stillgelegten Kohlebergbaufläche des ehemaligen Tagebaugebietes Rusendorf war an einem heißen Wochenende Ende Juni ausgebrochen.
Nachdem der oberirdische Brand auf einer Fläche von rund acht Hektar gelöscht war, wurde das Areal an die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) übergeben.
Das Unternehmen ist Eigentümer der Fläche.
Seitdem schwelt der Brand auf dem Areal eines sogenannten Kohletrübebeckens.
Demnach wurde das Becken unter anderem vom Bergbauunternehmen Mibrag bis 2013 zur Ascheeinspülung genutzt.
Dadurch befinden sich Braunkohlereste im Boden.
Die LMBV ist unter anderem mit der Sanierung früherer DDR-Braunkohletagebaue betraut.
Zu ihren Aufgaben gehören etwa die Wiederherstellung von Flächen und Gewässern.
Warum ist das so schwer zu löschen? Problematisch ist laut LMBV, dass bislang vor Ort nur wenig Wasser verfügbar war und die brennende Fläche nicht betreten werden kann.
Im Juli wurde testweise mit einem Hubschrauber Wasser auf einem festgelegten Areal verteilt - diese Versuche waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
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