"Ramstein – Das durchstoßene Herz": Die große Tragödie von 1988: eine Meditation über das Leid
Vor 38 Jahren ereignete sich eines der schwersten Unglücke der deutschen Nachkriegszeit: die Flugschau-Katastrophe von Ramstein.
Kein Filmprojekt zum Thema schaffte es zuvor in die Realisierung.
"Ramstein – Das durchstoßene Herz" konzentrierte sich 2022 auf Leid und Geschichten der Hinterbliebenen.
Am Sonntag, 28.
August 1988, kamen im pfälzischen Ramstein 70 Menschen auf der US Air Base während einer Flugschau ums Leben.
Das Unglück geschah, als eine italienische Kunstflugstaffel nur 50 Meter über den Zuschauern zusammenstieß.
Hunderte wurden verletzt, viele von ihnen schwer.
Wer sich an diese Zeit erinnern kann, weiß: Flug-Shows, zu jener Zeit durchaus populär, wurden erst einmal verboten.
Solange, bis auch diese Form des kerosingetränkten Volksfestes irgendwann wieder auflebte.
Das Erste wiederholt "Ramstein – Das durchstoßene Herz", einen der besten deutschen Fernsehfilmes des Jahres 2022, zur besten Sendezeit.
Dass dieser Film wenig Raum für Helden bietet, merkt man bereits der Auswahl der Rollen und des Plots dieses SWR-Projektes von 2022 an.
Es wird nicht chronologisch, sondern es werden mosaikhaft einzelne Geschichten erzählt.
Trystan Pütter und Elisa Schlott verkörpern zwei Ermittler, die versuchen, in Gesprächen mit den für die Flugschau Verantwortlichen Details und mögliche Fehler zu klären.
Jan Krauter spielt einen Notarzt, der die Opfer behandelt.
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