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Champions League: Blitz-Gegentor und Olise-Rot: Bayern macht „große Fehler“

Stern ·
Champions League: Blitz-Gegentor und Olise-Rot: Bayern macht „große Fehler“

Wieder gerät der FC Bayern ganz früh in Rückstand - und wieder gibt es keinen Sieg.

Der Platzverweis für Michael Olise bringt das Team um Doppelpacker Harry Kane um den Lohn für die Aufholjagd.

Doppelpacker Harry Kane blickte mit zerknirschter Miene zu seinen Fans.

Nach einem erneuten Blitz-Gegentor und einem Platzverweis für Michael Olise hat der FC Bayern München einen weiteren Sieg verpasst.

Beim 3:3 (0:2) im Auswärtsspiel der Champions League bei Viking Stavanger drehte der deutsche Fußball-Rekordmeister um Doppelpacker Harry Kane zwar nach einem 0:2-Rückstand zunächst das Spiel, kassierte aber nach der Gelb-Roten Karte für Olise (74.) in Unterzahl den Ausgleichstreffer der unbeugsamen Wikinger durch Herman Haugen (90.). „Es ist unsere eigene Schuld“, sagte Trainer Vincent Kompany bei Prime Video.

Der 40-Jährige sprach von „totalen Konzentrationsfehlern“ seiner Mannschaft. „Wir waren einfach nicht schlau, nicht gegen Augsburg, nicht heute.“ Man habe sich selbst „in den Fuß geschossen mit dieser Roten Karte“.

Kane: Für Fehler bestraft worden Dabei sahen die Gäste durch die mitreißende Aufholjagd mit Treffern von Kane (54., Foulelfmeter/60.) und Luis Díaz (71.) wie der Sieger aus.

Gianni Stensness (2.) und Peter Christiansen (38.) hatten zuvor für einen äußerst überraschenden Start eines unterhaltsamen Königsklassen-Spiels gesorgt. „Wenn man solche großen Fehler macht, wird man bestraft, und genau das ist heute passiert“, sagte Kane.

Auf dem Kunstrasen im Südwesten Norwegens hatte das Starensemble von Trainer Kompany weitaus mehr Mühe als erwartet.

Drei Tage nach dem 2:2 beim FC Augsburg verpassten die Münchner in einem wilden Spiel wieder den Sieg.

Nach zwei Spieltagen der Ligaphase haben die Bayern in der Tabelle vier Punkte auf dem Konto.

Urbig wie Neuer schnell überwunden Viel war im Vorfeld über die Torwartposition der Münchner gesprochen worden, auf der diesmal Jonas Urbig den angeschlagenen Manuel Neuer vertrat. „Wir haben eine herausragende Torhüterkonstellation“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Jonas ist auf einem herausragenden Weg, aber Manu ist unsere Nummer 1.“ In der Nachspielzeit verhinderte Urbig das 3:4.

Neuer, der mit Mütze auf der Bank Platz genommen hatte, sah, wie sein Vertreter einen Frust-Start erlebte.

Zwar ging es nicht ganz so fix wie beim Neuer-Fauxpas und den 8,4 Sekunden gegen Augsburg.

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