Trauerfeier: Ein Jahr nach Tod von Simon Bohr – Trauer und Forderungen
Ein Jahr nach dem Tod von Simon Bohr haben rund 200 Polizisten und Angehörige in Völklingen an den Polizisten erinnert.
Zum Gedenken kamen mahnende Worte Ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf den Polizisten Simon Bohr haben rund 200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, Angehörige und Vertreter des Landes in Völklingen an den 34-Jährigen erinnert.
Angeführt von seiner Witwe Selina Bohr, Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Innenminister Reinhold Jost (beide SPD) zog der Trauermarsch von der Polizeiinspektion Völklingen zur Gedenkstele am damaligen Tatort.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), die Stadt Völklingen und das Innenministerium legten Kränze nieder.
Eine Trompete spielte „Von guten Mächten“.
Bohr hinterlässt seine Frau und zwei Kinder Jost erinnerte an den Menschen hinter der Uniform. „Vor einem Jahr verlor Simon Bohr im Dienst sein Leben.
Ein Polizeibeamter, der sich dem Schutz anderer verschrieben hatte.
Ein Ehemann.
Ein Vater.
Ein Sohn.
Ein Freund.
Ein Kollege“, sagte der Innenminister.
Besonders bewegend erinnerte der Minister an einen Satz aus Bohrs Familie.
Eines seiner beiden Kinder habe gesagt: „Wenn wir heute Nacht nach oben schauen, ist der hellste Stern der Papa.“ Dieser Satz begleite ihn bis heute, sagte Jost.
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