Festival: 700 Künstler auf Usedom: Musikfestival im Zeichen Schwedens
Von Abba-Hits über Nils Holgersson zu mehreren Jubiläen: Das Musikfestival auf Usedom bietet musikalische Highlights und erinnert an die schwedische Geschichte der Insel.
In diesem Jahr steht Schweden im Mittelpunkt des Usedomer Musikfestivals, das am Samstag beginnt.
Bis zum 10.
Oktober bietet das Programm 30 Veranstaltungen mit rund 700 Künstlerinnen und Künstlern.
Eröffnet wird das 33.
Usedomer Musikfestival am 19.
September im Kraftwerk Peenemünde.
Nach Grußworten der schwedischen Botschafterin in Deutschland, Veronika Wand-Danielsson, und der Landeskulturministerin Bettina Martin beginnt das bereits ausverkaufte Konzert des Friedens und der Freiheit durch das Baltic Sea Philharmonic.
Das Kraftwerk gehörte zur NS-Heeresversuchsanstalt, in der die Rakete V2 entwickelt und erprobt wurde.
Solistin ist die erst 13 Jahre alte Cellistin Charlotte Melkonian, die an diesem Abend mit dem Usedomer Musikpreis ausgezeichnet wird.
Sie spielt unter anderem Tschaikowskys Rokoko-Variationen und Johannes Brahms' Symphonie Nr.
1.
Schweden als Teil Usedomer Geschichte Festivalintendant Thomas Hummel erklärt das große Interesse in der Verbundenheit der beiden Länder: „Schweden ist für Usedom keine ferne Setzung, sondern ein Blick in die eigene Geschichte.“ Von 1648 bis 1720 gehörte die Insel zu Schwedisch-Pommern, in Vorpommern reichte die schwedische Zeit bis 1815.
Seit 75 Jahren verbinden Deutschland und Schweden diplomatische Beziehungen.
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