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Angeblich verweigerter Test: Europameister Ansah kämpft gegen Dopingsperre

Stern ·
Angeblich verweigerter Test: Europameister Ansah kämpft gegen Dopingsperre

Owen Ansah lehnt die vorgeschlagene Vierjahressperre der Nada ab und fordert ein Disziplinarverfahren.

Sein Startrecht bleibt damit vorerst bestehen, allerdings ist der Sprinter verletzt.

Europameister Owen Ansah geht wie erwartet den juristischen Weg und akzeptiert die von der Nationalen Anti Doping Agentur vorgeschlagene Sperre über vier Jahre nicht.

Das teilte die Nada nach Ablauf einer 20-Tage-Frist mit.

Stattdessen verlangt der Sprinter die Einleitung eines Disziplinarverfahrens beim Deutschen Sportschiedsgericht.

Ansahs Anwalt Rainer Cherkeh hatte der Deutschen Presse-Agentur bereits mitgeteilt, dass es mit Blick auf das laufende Verfahren kein weiteres Statement geben werde.

Das nun angestoßene Verfahren ist laut Nada nicht öffentlich. „Zu weiteren Verfahrensdetails, insbesondere zum zeitlichen Verlauf, kann die Nada keine Aussagen treffen.

Die Verfahrensgestaltung obliegt dem Schiedsgericht.

Der Nada ist es aber wichtig, dass das Verfahren vor dem Deutschen Sportschiedsgericht zügig und effektiv durchgeführt wird“, teilte die Agentur mit.

Saison für Ansah bereits beendet Der deutsche 100-Meter-Rekordler dürfte trotz des Vorwurfs eines verweigerten Dopingtests weiter starten und ist nicht suspendiert.

Allerdings hatte der 25-Jährige, der mit Gold über 200 Meter und Bronze über 100 Meter vor zwei Wochen bei der EM in Birmingham groß auftrumpfte, seine Saison am Donnerstag wegen einer Verletzung vorzeitig beendet.

Ihm droht aber weiter die Annullierung der Resultate und Medaillen.

Ansah wollte am 9.

Juli gerade zum Diamond-League-Meeting nach Monaco aufbrechen und war nach eigenen Worten unter Zeitdruck, als ihn ein Kontrolleur zur Abgabe einer Dopingprobe aufforderte.

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