Eifersucht und verletzte Ehre: Ehefrau erschossen – spontane Tat oder kalt geplant?
Am Geburtstag des ältesten Sohnes eskaliert ein Streit.
Eine Frau stirbt - getötet vom eigenen Ehemann.
Die Staatsanwaltschaft sieht eine lange vorbereitete Tat, der Angeklagte schildert es anders.
War es ein kaltblütig geplanter Mord oder eine spontane Reaktion, die zur tödlichen Attacke auf die Ehefrau führte? Ein 38 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Ellwangen gestanden, seine Ehefrau mit einem Kopfschuss getötet zu haben.
Geplant habe er die Tat aber nicht, betonte der Angeklagte in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung.
Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte im Februar in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) aus einem Abstand von „40 bis 50 Zentimetern“ mit einer Pistole in die Stirn seiner Frau geschossen haben.
Das Motiv laut Staatsanwaltschaft: Eifersucht .
Der 37-Jährige sah sich laut Anklage deshalb in seiner Ehre gekränkt.
Er habe deshalb das Verhalten der Frau bestrafen und seine Ehre mit dem Mord wiederherstellen wollen.
Zur Tat kam es am 18.
Geburtstag des ältesten Sohnes.
Dieser sollte nach Angaben des Angeklagten die beiden Betriebe der Familie übernehmen.
Das sei so mit der Ehefrau abgesprochen gewesen.
Völlig überraschend habe sie aber davon nichts mehr wissen wollen.
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