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Gefährlicher Paket-Fund: DHL-Zentrum nach Quecksilber-Verdacht evakuiert

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Gefährlicher Paket-Fund: DHL-Zentrum nach Quecksilber-Verdacht evakuiert

Wegen des Verdachts auf das Nervengift Quecksilber rücken im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Spezialkräfte zu einem DHL-Logistikzentrum aus. Mehr als 20 Beschäftigte werden in Sicherheit gebracht, weil eine Frau über Vergiftungssymptome klagt.

Das DHL-Logistikzentrum im mecklenburgischen Leizen ist wegen eines Gefahrstoffverdachts evakuiert worden. Eine Mitarbeiterin habe sich bei der Polizei gemeldet und über Symptome berichtet, die auf Quecksilber hindeuten könnten, sagte ein Polizeisprecher. Die Substanz habe sich an oder in einem Paket befunden.

Spezialisten der Feuerwehr klärten aktuell, um welchen Gefahrstoff es sich handeln könnte. Über 20 Mitarbeiter seien vorsichtshalber evakuiert worden. Die Arbeit ruhe in dem Logistikzentrum.

Welche Symptome die Frau hatte, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Seit dem Nachmittag seien Polizei und Feuerwehr an dem DHL-Standort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Einsatz.

Das hochgiftige Schwermetall Quecksilber ist das einzige Metall, das bei Raumtemperatur flüssig ist. Es kann bei einer Belastung über längere Zeit zu schweren Gesundheitsschäden führen. Beispielsweise durch das Einatmen von Quecksilberdämpfen können Gehirn, Lunge, Nieren und das Immunsystem dauerhaft geschädigt werden.

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