US Open: Zverev rettet Titeltraum: Zittersieg weit nach Mitternacht
Erstmals startet Alexander Zverev als Nummer eins der Setzliste in ein Grand-Slam-Turnier.
Doch bei den US Open wird der Auftakt fast zur großen Schmach.
Topfavorit Alexander Zverev hat bei den US Open ein Debakel zum Auftakt verhindert und sich in einem Fünfsatzkrimi in die zweite Runde gerettet.
Weit nach Mitternacht bezwang der French-Open-Sieger als Nummer eins der Setzliste den italienischen Außenseiter Lorenzo Sonego mit 6:4, 3:6, 6:7 (7:9), 7:5, 6:4.
Dabei gelang Zverev in New York im siebten Duell der siebte Sieg mit dem 89. der Tennis-Weltrangliste.
Nach einem zwischenzeitlichen Leistungseinbruch des Hamburgers entwickelte sich eine packende Partie mit spektakulären Ballwechseln.
Erst um 1.55 Uhr verwandelte Zverev den Matchball und durfte nach 4:52 Stunden befreit jubeln.
Zverev erspart sich historische Schmach In der Geschichte des Profitennis waren zuvor seit 1968 nur sechs topgesetzte Spieler bei einem Grand-Slam-Turnier bereits in der ersten Runde gescheitert.
Diese historische Schmach konnte sich Zverev ersparen.
Für den 29-Jährigen geht es nun gegen den Franzosen Quentin Halys.
Zverevs Traum vom zweiten Grand-Slam-Titel lebt weiter.
Die Ausgangslage für den Triumph in New York ist dabei so gut wie selten zuvor.
Der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien fehlt wegen einer Knieblessur.
Trotz eines starken ersten Auftritts gibt es bei der Rückkehr von Carlos Alcaraz nach einer mehr als viermonatigen Verletzungspause immer noch Fragezeichen hinter der Verfassung des Spaniers.
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