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Schalke muss leiden - Muslic staunt über Pokal-Gegner HFC

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Schalke muss leiden - Muslic staunt über Pokal-Gegner HFC

Großer Kampf des Halleschen FC! Erst in der Verlängerung verliert der Regionalligist das Erstrundenspiel im DFB-Pokal mit 2:5. Bis dahin schnupperte Halle an einer Sensation. Doch die blieb aus.

Schalke-Trainer Miron Muslic: „Großes Lob an Halle. Sie haben es echt gut gemacht. Da kann man nur den Hut ziehen. Das war ein großer Pokal-Fight. Und wir sind den schweren Weg gegangen.“

In die Verlängerung schaffte es der HFC durch einen späten und umjubelten Ausgleich zum 2:2 durch Niclas Stierlin der Nachspielzeit (90.). HFC-Trainer Robert Schröder: „Dass meine Mannschaft da noch einmal zurückgekommen ist, verlangt großen Respekt. Wir waren schon sehr müde, haben aber bis zum Ende an uns geglaubt. Wir können stolz sein auf die Jungs.“

Halle war durch Vin Kastull (45.) kurz vor der Pause in Führung gegangen. Danach drehte Schalke die Partie durch Ljubicic (62.) und Dzeko (81./Elfmeter). In der Verlängerung gelangen S04 drei Tore. Sylla (98.), Adamu (105.) und noch einmal Dzeko (117.) entschieden das Spiel.

Halle-Stürmer Soufian Benjamina: „Leider haben wir uns für den großen Kampf nicht belohnt. Aber diesen Schwung wollen wir mit in die Liga nehmen.“ Das hofft auch der Trainer! Schröder: „Wenn wir an diese Leistung wie gegen Schalke herankommen, dann können wir gegen Hertha BSC gewinnen. Das wird eine mentale Herausforderung. Lassen wir nach, dann können wir auch verlieren.“

Nach dem großen Pokalkampf vor 14.000 Zuschauern steht am Samstag wieder der Liga-Alltag vor einigen hundert Fans bei den Hertha-Bubis an. Dann wird sich zeigen, ob der HFC den Pokalschwung nutzen kann und in der Liga (nur Platz 10) in die Erfolgsspur zurückfindet.

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