Krise immer schlimmer! - Klub von Timo Werner schmiert ab
In den USA hat er eine neue Heimat gefunden. Mittlerweile ist auch die Familie von Timo Werner (30) mit in San José. Dafür läuft es sportlich derzeit nicht rund ...
Seit vier Spielen ist seine Mannschaft nun schon ohne Sieg – jüngst gab es ein bitteres 1:5 gegen Minnesota United. In den sechs Spielen nach der WM-Pause gab es erst einen Punkt für Werner und Co., beim 1:1 gegen LA Galaxy. Zwar steht aktuell noch Platz vier in der Western Conference zu Buche, doch San José muss nun Gas geben, braucht wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Im vergangenen Jahr war der Klub als Tabellenzehnter knapp gescheitert.
Immerhin: An Werner liegt es nicht. Der Ex-Nationalspieler traf am Wochenende per Elfmeter zur Führung (4.), führte die Mannschaft da in Abwesenheit von Maya Yoshida (38) als Kapitän aufs Feld. Nach gut einer Stunde war für ihn Feierabend, er wurde ausgewechselt. Und erlebte die kurioseste Szene des Spiels von der Bank aus – als ein Baby-„Flitzer“ aufs Spielfeld lief. In der ersten Minute der Nachspielzeit musste Schiedsrichter Jair Marrufo (49) die Partie unterbrechen, weil ein Baby auf dem Feld war.
Auch ansonsten hat Werner eine sehr gute Scorer-Quote in den USA – in seinen bisher 15 Pflichtspielen traf er sechsmal und legte fünf weitere Treffer auf. Im Winter war der Ex-Bundesliga-Torjäger von RB Leipzig zu den Earthquakes gewechselt.
Was sind dann die Gründe? Viele Fans kritisieren Neu-Torhüter Angus Gunn (30), der ablsöefrei aus Nottingham Forest gekommen war. Er ersetzte den zuvor verlässlichen Daniel (30), der nach Dallas gewechselt ist, dort aber verletzt fehlt. Andere Fans fordern weitere Neuzugänge. Das Transferfenster in der amerikanischen MSL schließt am 2. September.
Nächste Chance für den ersten Sieg seit Ende Mai: In der Nacht zu Sonntag (2.30 Uhr deutscher Zeit) geht`s bei Houston Dynamo um die nächsten Punkte.
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