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Großbritannien: Zwölf Festnahmen nach Geisterfahrer-Unfall – Hinweis auf Tiktok-Trend?

Stern ·
Großbritannien: Zwölf Festnahmen nach Geisterfahrer-Unfall – Hinweis auf Tiktok-Trend?

Fünf Männer und zwei Polizisten waren wegen eines Geisterfahrers im Nordosten Englands ums Leben gekommen.

Steckte dahinter ein gefährlicher Tiktok-Trend? Nach einem tödlichen Geisterfahrer-Unfall im Nordosten Englands hat die britische Polizei zwölf Menschen festgenommen.

Unmittelbar, nachdem die Behörden vor einem gefährlichen Tiktok -Trend gewarnt haben, Videos von rücksichtslosem Fahren hochzuladen.

Bei dem aktuellen Vorfall gebe es jedoch keine Hinweise, dass er zum Zweck der Veröffentlichung bei Tiktok gefilmt worden sei, teilte die Polizei in der Region Cleveland mit.

Bei einer Verfolgungsjagd waren vor wenigen Tagen fünf junge Männer im Alter zwischen 17 und 23 Jahren sowie zwei Polizisten ums Leben gekommen, als ein von der Polizei verfolgtes Auto auf der Gegenfahrbahn einer Schnellstraße mit einem Polizeifahrzeug zusammenstieß.

Neun Männer und drei Frauen festgenommen Laut Polizei verfolgten die Beamten zwei Fahrzeuge mit gefälschten Nummernschildern, als sich der tödliche Unfall ereignete.

Neun Männer und drei Frauen seien unter anderem unter dem Verdacht der Mitgliedschaft in einer organisierten kriminellen Vereinigung und des Waffenbesitzes festgenommen worden.

Vier der Insassen in dem verunglückten Auto seien polizeibekannt gewesen.

Der Unfall ereignete sich eine Woche, nachdem in Irland fünf Teenager ums Leben gekommen waren , als sie mit einem Auto in falscher Fahrtrichtung unterwegs waren und frontal mit einem anderen Auto zusammenstießen.

Irlands Polizeichef Justin Kelly hatte erklärt: Was dieses „rücksichtslose Verhalten noch empörender macht, ist die Tatsache, dass es in einigen Fällen für soziale Medien begangen wird.“ Der britische Premier Andy Burnham sagte während seines Besuchs in der Ukraine: „Jeder, der gefährliches Fahren glorifiziert, macht etwas, das zutiefst verwerflich und nicht hinnehmbar ist“.

Die britische Regierung teilte mit, sie habe das Thema gegenüber den Betreibern von Internet-Plattformen, darunter Tiktok, angesprochen.

Die britische Autobahngesellschaft National Highways teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, in den zwölf Monaten bis zum Mai hätten sich 947 Geisterfahrer -Unfälle ereignet, etwas weniger als in dem gleichen Zeitraum zuvor.

Laut der irischen Polizei gab es in diesem Jahr bislang 62 solcher Unfälle.

Es sei kein Anstieg in jüngster Zeit verzeichnet worden, erklärte sie der Nachrichtenagentur AFP.

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