Naturkatastrophen: Neue Flutgefahr im Himalaya - Zahl der Toten steigt weiter
Die Zahl der Toten nach der Flut steigt weiter, mehr als 3.000 Menschen gelten als vermisst – darunter auch Deutsche.
Rettungsteams kämpfen gegen neue Gefahren und schwierige Bedingungen.
Die Rettungsarbeiten im Katastrophengebiet zwischen Nepal und China werden erneut durch Flutwarnungen, Erdrutsche und einem neu entstandenen See beeinträchtigt.
Wie der chinesische Katastrophenschutz berichtete, wurde flussaufwärts des Grenzübergangs Gyirong im Südwesten Tibets ein See entdeckt.
Dort konzentrieren sich die chinesischen Sucharbeiten.
Der See hatte sich infolge der Sturzflut vom Mittwoch gebildet.
Nach Angaben der Behörde war es an einem Fluss, der auf Hochchinesisch Purepuqiang-Zangbu heißt, zuvor zu einem Erdrutsch gekommen, woraufhin sich das Wasser staute.
Rettungskräfte in Gyirong brachten sich am Samstagabend (Ortszeit) nach der Entdeckung des Sees in Sicherheit, wie es am Sonntag hieß.
Auf ähnliche Weise hatte sich vor zwei Tagen ein See in dem Gebiet angestaut.
Experten hatten befürchtet, dass der Damm aus Schlamm und Geröll den Wassermassen nicht standhalten und eine neue Flut das Tal hinunterstürzten könnte.
Das Wasser floss dann aber gefahrlos ab.
Deutsche in Tibet vermisst Die Zahl der Toten steigt jedoch unaufhörlich.
In Nepal wurden nach jüngsten Angaben der Polizei 788 Leichen entdeckt.
China gab die Zahl der Toten in Tibet weiter mit 16 an, womit die Gesamtzahl auf 804 stieg.
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