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Marktbericht: DAX-Schwäche hält an

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Marktbericht: DAX-Schwäche hält an

Marktbericht Leitindex unter 26.000 Punkte DAX mit viertem Verlusttag in Folge Stand: 20.08.2026 • 19:04 Uhr

Der DAX ist heute weiter auf Talfahrt gegangen. Am Vormittag rutschte er unter die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten. Der Leitindex hat sich damit weiter von seinem Rekordhoch entfernt.

In dieser Woche ging es beim Deutschen Aktienindex unter dem Strich nur abwärts. Heute standen zu Handelsschluss 25.983 Punkte auf der Anzeigetafel in Frankfurt. Ein Minus von 0,4 Prozent. Der vierte Handelstag in Folge mit Verlusten.

Am Vormittag ist der Leitindex wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten gerutscht. Noch in der Vorwoche hatte der Deutsche Aktienindex ein Rekordhoch markiert: 26.573 Punkte.

Was die Stimmung der Anlegerinnen und Anleger belastet? Einmal sind die Ölpreise aufgrund der verfahrenen Lage am Persischen Golf wieder gestiegen. Vermutlich aufgrund fehlender Verhandlungserfolge mit Teheran droht US-Präsident Donald Trump Iran mit einem "beispiellosen Wirtschaftskrieg." Das lässt nichts Gutes für Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise vermuten.

Zum anderen liegen die Anleiherenditen nach einem deutlichen Anstieg auf nach wie vor hohem Niveau - was Aktien unattraktiver macht.

Seit der DAX sein Rekordhoch bei 26.573 erreicht hat, zeigt der DAX-Trend nach unten. mehr

Wie bekannt geworden ist, ist der Schuldenberg der USA mittlerweile auf über 40 Billionen Dollar angewachsen. Nicht zuletzt das treibt die Renditen von Anleihen nach oben.

Weil es bei solchen Schuldenbergen riskanter für Investoren wird, dass sie ihr Geld auch wirklich zurück bekommen, fordern sie einen höheren Risikoaufschlag für ihre Leihgabe. Das erhöht die Refinanzierungskosten der Staaten und macht den Weg aus der Schuldenfalle immer schwieriger.

Für Verbraucherinnnen und Verbraucher sind die Folgen ebenfalls gravierend: Kreditkosten für Hypotheken, Autos oder anderen Anschaffungen werden in die Höhe getrieben. Und die Preise für Waren und Dienstleistungen klettern ebenfalls.

Anleihen werfen für Anleger wieder mehr ab. Doch hohe Renditen verteuern Kredite und belasten den Staat. mehr

Der weltweit größte Einzelhändler Walmart hat zwar hat zwar von Mai bis Ende Juli konzernweit den Umsatz gesteigert: um fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf 187,9 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 161,6 Milliarden Euro). Auch der Gewinn war höher - operativ 29 Prozent höher als im Vorjahr - unter anderem dank der Zollrückzahlungen der US-Regierung.

Aber das wichtige US-Geschäft lief schlechter als von Analysten erwartet. Was dazu geführt hat, dass die Papiere von Walmart abgestraft wurden. Im frühen New Yorker Handel ging es für die Titel des weltgrößten Einzelhändlers um 8,7 Prozent abwärts. Der größte Abschlag innerhalb eines Handelstages seit 2022. Was den Papieren die rote Laterne im Leitindex Dow Jones Industrial bescherte.

Der Dow Jones war etwa 0,6 Prozent im Minus in den Handel gestartet. Auch der techlastige Nasdaq 100 und der marktbreite S&P 500 rangierten nach der Öffnung der Wallstreet in der Verlustzone.

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