Später als zunächst gedacht: Vollbetrieb nach Angriff auf Umspannwerk erst kommende Woche
Nach dem Angriff auf das Umspannwerk Bergheim sind noch zwei Kraftwerksblöcke vom Netz.
Die Wiederinbetriebnahme dauert.
Die Politik diskutiert über einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur.
Nach dem Angriff auf das Umspannwerk in Bergheim im Rheinland wird die volle Kraftwerkskapazität erst in der kommenden Woche und damit später als zunächst vermutet wieder bereitstehen.
Seit Mittwochabend sind drei der insgesamt fünf betroffenen Kraftwerksblöcke wieder am Netz.
Nach neuen Angaben von RWE Power wird die Wiederinbetriebnahme von Kraftwerksblock K am Standort Niederaußem voraussichtlich am kommenden Dienstag erfolgen.
Als Grund für die spätere Wiederinbetriebnahme des Blocks nannte ein Sprecher von RWE Power notwendige Prüfungen.
Noch am Mittwoch war das Unternehmen davon ausgegangen, dass der Kraftwerksblock Niederaußem K wie der Block Niederaußem G im Laufe des kommenden Wochenendes wieder ans Netz genommen werden könnte.
Bei dem Kraftwerksblock Niederaußem G bleibt es bei dieser Einschätzung.
Thema im Landtag Kommende Woche Donnerstag soll der Fall Thema im Landtag werden.
Die SPD hat einen Bericht für den Innenausschuss angefordert.
Die Opposition will laut Antrag unter anderem wissen, wie der aktuelle Ermittlungsstand ist und wie Landesregierung und Betreiber die kritische Infrastruktur besser schützen wollen.
Unter kritischer Infrastruktur versteht man alle Bereiche, deren Beeinträchtigung oder Ausfall zu Versorgungsengpässen, Störungen der öffentlichen Sicherheit und weiteren dramatischen Folgen führen kann.
Dazu gehören etwa Energie, Informationstechnik, Transport, Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Banken und die Verwaltung.
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