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Kultur

Tarifabschluss im Gastgewerbe: Köche und Kellner bekommen mehr Geld

Stern ·
Tarifabschluss im Gastgewerbe: Köche und Kellner bekommen mehr Geld

Wer in Hotels, Cafés, Kneipen und Restaurants arbeitet, kann sich bald auf etwas höhere Stundenlöhne freuen.

Richtig üppig wird es aber nicht, die Branche ist in einer schwierigen Lage.

Die rund 425.000 Kellner, Köche und anderen Beschäftigten in Nordrhein-Westfalens Gastgewerbe bekommen mehr Geld.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga NRW und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gaben einen 24 Monate gültigen Tarifabschluss bekannt, dem zufolge die Entgelte in drei Stufen steigen: Zum 1.

Oktober geht es um 2,2 Prozent nach oben, zum Januar 2027 um 2,6 Prozent und zum Januar 2028 um 2,2 Prozent.

Von der ersten Anhebung ausgenommen sind allerdings ungelernte Kräfte, die weniger als 12 Monate in einem Betrieb arbeiten.

Sie dürfen sich erst im Januar über mehr Geld auf dem Lohnzettel freuen, von aktuell 14,40 Euro steigt der Stundenlohn auf 14,77 Euro.

Ganz freiwillig ist diese Anhebung aber nicht, denn dann müssen sie ohnehin mehr verdienen: Der Mindestlohn zieht zum Jahreswechsel von aktuell 13,90 Euro auf dann 14,60 Euro an.

Der alte Abstand von 50 Cent des Stundenlohns Ungelernter bis zum Mindestlohn wird dann nicht mehr eingehalten.

Was ein Beschäftigter pro Monat verdient Gelernte Kräfte und schon länger beschäftigte ungelernte Kräfte bekommen mehr als ihre Kollegen, die noch recht frisch dabei sind und keine passende Ausbildung haben.

So bekommt eine Fachkraft nach einem Jahr dem neuen Tarifvertrag zufolge ab 2027 17,86 Euro, pro Monat sind das laut den Angaben 3.018,26 Euro.

Bei den ungelernten Einsteigern sind es 2.497 Euro - nach einem Jahr steigt dieser Wert auf 2.624 Euro (15,52 Euro pro Stunde).

Hinzu kommt noch das Trinkgeld, was nicht Bestandteil des Lohns und steuerfrei ist.

Gut die Hälfte der 425.000 Beschäftigten in NRW haben sozialversicherungspflichtige Jobs.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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