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US-Gesandter lobt „konstruktive“ Gespräche zur Ukraine - Erneut Tote bei russischen Angriffen

Stern ·
US-Gesandter lobt „konstruktive“ Gespräche zur Ukraine - Erneut Tote bei russischen Angriffen

Überschattet von neuen russischen Angriffen in der Ukraine haben die USA Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs geführt.

Nach Beratungen mit Vertretern aus Kiew und anderen europäischen Staaten am Freitag (Ortszeit) in Miami sprach der US-Sondergesandte Steve Witkoff von „konstruktiven Gesprächen“.

Unterdessen wurden bei neuen russischen Angriffen am Samstag in der Ukraine mindestens 15 Menschen getötet.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe als Russlands „Dank“ für eine von US-Präsident Donald Trump trotz bestehender Sanktionen verkündete Vereinbarung zur Lieferung von russischem Diesel an die USA.

Bei dem Treffen im US-Bundesstaat Florida sei es unter anderem um „kurzfristige Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter“ in der Ukraine wie die Stärkung der Energieinfrastruktur und Getreideexporte gegangen, erklärte Witkoff im Onlinedienst X.

Auch Sicherheitsgarantien und „langfristige Vorkehrungen für die Sicherheit der Ukraine und Europas“ waren demnach Thema.

Nach Angaben aus US-Kreisen sollte es in Miami um von Washington entwickelte „neue Ideen“ gehen, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden.

Dazu zähle auch ein „Wohlstandsprojekt für die Zeit nach dem Krieg“.

Auf US-Seite waren außer Witkoff der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump und informelle Vermittler Jared Kushner sowie Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats und des US-Finanzministeriums an den Gesprächen beteiligt.

Aus Europa hatten die USA die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens eingeladen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte schickten ihre Kabinettschefs nach Miami.

Die Versuche der US-Regierung, zwischen der Ukraine und Russland zu vermitteln, waren seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar zum Erliegen gekommen.

In den vergangenen Wochen wurden sie wieder aufgenommen.

Washington setzt nach Angaben aus US-Kreisen darauf, dass der bevorstehende Winter und die Probleme bei der Energieversorgung in der Ukraine Bewegung in die Gespräche bringen.

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